Montag, 5. Dezember 2016

Kleinkind-Alltag #WMDEDGT 12/16

Das Kuschelkind durfte heute nachsehen, was sich beim Adventkalender hinter der Nummer 5 verbirgt. Was heißt das für mich? Es ist schon wieder der fünfte des Monats und damit Zeit zum Tagebuchbloggen nach dem Beispiel von Frau Brüllen. Ich darf euch verraten: Heute wird's richtig langweilig. Denn es ist ein stinknormaler Montag. Ganz ohne Termine. Ganz ohne Pläne. Nur das Kuschelkind und ich und ein bisschen Hausarbeit. Wer also wissen will, wie bei uns ein richtiger Kleinkind-Alltag aussieht, der sollte auf jeden Fall weiterlesen.


Es ist kurz nach sieben. Das Geplapper vom Kuschelkind weckt mich auf. Die Bettseite neben mir ist schon leer, denn der Papa ist bereits in der Arbeit. Ein paar Minuten lasse ich das Kuschelkind weiter plaudern, dann gehe ich hinüber in sein Zimmer, setze mich zu ihm aufs Bett und wir ziehen den Schlafsack aus. Beide laufen wir ins Elternschlafzimmer und machen es uns unter meiner Decke noch ein wenig gemütlich. Der Papa hat wie immer, wenn er arbeiten muss, eine kleine Sprachnachricht geschickt. Das Kuschelkind und ich hören sie uns gespannt an. Dann stehen wir auf, ziehen uns an und gehen die Treppe nach unten. Dort schaut das Kuschelkind aufgeregt zu seinem Adventkalender und entdeckt eine lustige Playmobil-Kuh. Wir stellen sie gleich zu den anderen Playmobiltieren in den Stall. Dann frühstücken wir gemütlich ein Marmeladesemmerl und gehen Zähneputzen. Puh - Zähneputzen ist momentan etwas anstrengend, aber ich spiele gerne den Unterhalter - singe und zähle, mal laut und mal leise und so lässt sich mein Sohn freundlicherweise seine kleinen Zähnchen schrubben. Danach räumen wir die Wäsche in die Waschmaschine und das Kuschelkind darf auf Start drücken.

Um kurz nach neun fahren wir einkaufen. Mit dem Kuschelkind einkaufen ist eigentlich ganz lustig. Nur das in-den-Einkaufswagen-heben ist für mich mit meinem wachsenden Babybauch schon richtig anstrengend. An der Kassa wird das Kuschelkind von der netten Kassiererin mit einem Traubenzucker beschenkt. Vielleicht fährt mein Sohn deshalb so gerne mit mir einkaufen? Weil es immer ein Gutzi gibt?

Wieder daheim räumen wir den Einkaufskorb aus und spielen ein wenig mit den Tut-Tut-Autos. Das Kuschelkind hat mittlerweile schon eine stolze Sammlung. Danach sitzt das Kuschelkind etwa eine halbe Stunde auf dem Töpfchen - Gacki machen. Es geschieht aber nichts und so ziehen wir die Windel wieder an. Ein paar Minuten später landet das Häufchen dann schlussendlich in der Windel und wir müssen wickeln gehen. So läuft das bei uns meistens. Doch das Kuschelkind ist erst 26 Monate alt und wir machen uns da keinen Stress. Huch - die Wäsche ist fertig. Schnell in den Trockner umräumen.

Um elf Uhr beginnen das Kuschelkind und ich zu kochen. Neuerdings möchte mein kleiner Hobbykoch nämlich immer mithelfen. Wir machen ein blitzschnelles Hühnercurry mit Karotten, Bambussprossen und Ananas. Für mich koche ich noch eine kleine Portion Basmatireis dazu. Um kurz nach halb zwölf ist das Essen fertig. Das Kuschelkind beschließt mit einem Löffel essen zu wollen, doch irgendwie rutscht ihm das Essen immer wieder runter. Mit der Gabel ginge es leichter, aber alleine mein Vorschlag sorgt für ein kurzzeitiges Drama, also belassen wir es beim Löffel. So dauert das Mittagessen allerdings eine gefühlte Ewigkeit. Kann man eigentlich während dem Essen verhungern? Irgendwann ist das Teller dann aber doch leer und wir gehen rasten. Ich lege mich zum Kuschelbub ins Bett und nachdem er etwa zehn Minuten lang alle Wörter aufgezählt hat, die er schon sprechen kann, ist er eingeschlafen. Hurra - denn ein Mittagsschläfchen ist bei uns momentan keine Selbstverständlichkeit. Ich nutze die Gelegenheit, nehme die Wäsche aus dem Trockner und lege sich gleich ordentlich zusammen. Ich räume den Geschirrspüler aus und wieder ein und schreibe diese Zeilen am Laptop.

Das Kuschelkind schläft heute länger als erwartet. Ich gebe noch schnell eine weitere Ladung Wäsche in die Waschmaschine und lege die Wäsche vom Wäscheständer zusammen. Danach schleiche ich mich ins Kinderzimmer und döse noch ein paar Minütchen im Bett neben dem Kuschelkind. Dann gehen wir beide - mehr oder weniger ausgeruht - ins Wohnzimmer, spielen ein wenig und naschen Mandarinen und selbstgemachte Kekse. Das Wetter ist leider sehr schlecht, richtig nebelig und zapfig. Also bleiben wir lieber im Warmen - ich in meiner gemütliche Umstandshose und das Kuschelkind in seiner Strumpfhose. Etwas später hänge ich die nasse Wäsche auf den Ständer, während der Kuschelbub eines seiner Lieblingsvideos (Die Räder vom Bus) auf meinem Handy schauen darf.

Um kurz nach halb fünf kommt der Papa heim. Das Kuschelkind hört schon, wie jemand die Haustüre aufsperrt, stürmt in den Vorraum, drückt und küsst seinen Papa und klopft ihm auf die Schulter. Die beiden Männer bauen nun einen hohen Tunnel aus Duplosteinen und hören eine Hörspiel-CD. Um sechs Uhr zünden wir zwei Kerzen auf unserem Adventkranz an und es gibt Abendessen: Brot, Butter, Schinken, Käse, Paprika und Radieschen. Das Kuschelkind begnügt sich mit einem Butterbrot, das es hin und wieder in den Ofenkäse taucht. Mit vollem Bauch kuscheln und spielen wir noch etwas auf unserem großen, gemütlichen Teppich, bevor es um kurz nach sieben nach oben geht. Zähneputzen - juhuuu - klappt wieder so lala.

Beim Windel und Schlafbody anziehen wehrt sich das Kuschelkind ganz schön, aber irgendwie schaffen wir Eltern es mit akrobatischem Geschick und gekonnten Ablenkungsmanövern, dass das Kuschelkind schließlich bereit fürs Schlafen ist. Daraufhin folgt aber das nächste Drama, denn das Kuschelkind kann sich nicht entscheiden, ob sich denn nun Mama oder Papa zu ihm legen sollen. So tauschen wir mehrmals die Plätze und nach etwa zehn Minuten, unzähligen Tränen und gefühlten fünf Grad Celsius mehr im Zimmer entscheidet sich das Kuschelkind für den Papa und schläft ein. Ganz schön anstrengend so ein Kleinkind-Alltag, oder was meint ihr?

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Mittwoch, 30. November 2016

Das war unser November 2016

Wahnsinn. Morgen beginnt schon wieder das letzte Monat in diesem Jahr, dabei kommt es mir vor, als hätte es gerade erst begonnen. Auch im November haben wir vieles erlebt und auch viele neue Erfahrungen gemacht. Die größte Veränderung ist wohl nach wie vor dieses kleine Menschlein, das momentan in meinem Bauch wächst, aber auch das Kuschelkind hat wieder einen großen Entwicklungssprung gemacht. Zeit also, für einen kleinen Rückblick auf das vergangene Monat.

 

Das hat das Kuschelkind gemacht

Im November hatte das Kuschelkind seinen ersten kleinen Trotzanfall während unseres wöchentlichen Kleinkindturnens. Das Schaukeln in den Ringen war einfach zu schön und selbst als nach ewig langem dahinschaukeln schließlich die Turnstunde vorbei war und die Geräte aufgeräumt werden musste, wollte das Kuschelkind einfach nicht aufhören. Da brach mein Kuschelbub so stark in Tränen aus, dass er erst vor Erschöpfung schließlich wieder aufhören konnte - verheult, verschwitzt und mit Schnappatmung.  Ich denke, das Kuschelkind war über die Heftigkeit seiner Emotionen ebenso überrascht wie ich. Aber das Buch, das ich momentan mit Begeisterung lese, hilft mir vieles zu verstehen. Ich kann es deshalb uneingeschränkt an alle Kleinkind-Eltern empfehlen: Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen

Das hat das Frühlingsbaby gemacht

Unser kleines Frühlingsbaby wächst prächtig und seit ungefähr einer Woche spüre ich jeden Abend viele kleine Stuppser in meinem Bauch. Aktuell befinde ich mich schon in der neunzehnten Woche und ich freue mich bereits auf unseren nächsten Ultraschall-Termin, wenn wir wieder einen Blick auf das Baby werfen können. Und vielleicht verrät es ja auch schon, ob es ein Brüderchen oder ein Schwesterchen wird. Wir sind gespannt, vor allem, da sich das Kuschelkind lange nicht als Bub outen wollte.

Das haben Mama und Papa gemacht

Für uns zwei hieß es: Ausspannen! Denn im November habe ich mein Geburtstagsgeschenk, das ich mir von meinem Mann gewünscht habe, eingelöst und wir fuhren für zwei Tage ins verträumte Mühlviertel. Dort machten wir es uns in unserem privaten Whirlpool in unserer kitschigen Luxus Suite gemütlich und schlemmten uns durch ein 6-Gänge-Menü. Es war der erste kleine Paarurlaub, den wir seit der Geburt des Kuschelkinds unternommen haben. Wir haben ihn wirklich in vollen Zügen genossen, mussten aber feststellen, dass wir unseren kleinen Lauser schon ziemlich vermisst haben.

Ihr seht also: Im November haben wir viel erlebt. Nun freuen wir uns auf einen besinnlichen Dezember, in dem sicher die Familie wieder im Vordergrund steht. Wir freuen uns auf Weihnachtskekserl und auf Adventmärkte. Wir freuen uns auf Tannenbäume und auf (hoffentlich) viele dicke Schneeflocken.


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Sonntag, 27. November 2016

Alle meine Kekse - Foodblog für kleine und große Backfans

Passend zum ersten Advent habe ich heute ein tolles Gewinnspiel für euch. Ich möchte euch nämlichen jemanden vorstellen: Lotte hat einen wirklich wunderbaren Beruf. Sie ist Illustratorin und gewissermaßen Mama von ganz vielen herzigen Figuren, wie zum Beispiel dem Schweinchen Emil, das sich im gleichnamigen Wimmelbuch versteckt. Wie schon einmal berichtet, liebt das Kuschelkind Emil und seine Freunde und studiert das lustige Wimmelbuch mit Freude. Aber nicht nur die Kleinsten werden mit lustigen Illustrationen zum Suchen und Entdecken animiert. In zahlreichen lustigen Lernheften, Rätsel- und Übungsblöcken können sich Kinder ab dem Vorschulalter austoben. Spielerisch lernen die Kinder so gemeinsam mit den lustigen Figuren das Nachzeichnen, Ausmalen, Ausschneiden und sogar das Zählen und Rechnen.

Ausschneiden und Nachzeichnen mit den lustigen Figuren von Lotte.

Lotte liebt aber neben dem Illustrieren auch das Backen und führt sogar einen eigenen Foodblog: Alle meine Kekse. Doch dieser unterscheidet sich maßgeblich von anderen Foodblogs im Netz, denn bei jedem Rezept sind die liebevoll illustrieren Figuren dabei. Diese schwingen eifrig den Kochlöffel, mischen die Zutaten und präsentieren stolz die fertigen Gerichte. Damit spricht dieser Blog nicht nur erwachsene Hobbybäcker an, sondern übt auch auf potenzielle Nachwuchsköche besondere Anziehungskraft aus. Wie wäre es denn zum Beispiel mit köstlichen Schokorangen Cookies oder Edis Affenkuchen?

Ich durfte Lotte ein paar Fragen zu ihrem Beruf und ihren Foodblog stellen.

 

Liebe Lotte, deine süßen illustrierten Figuren kenne ich bereits. Erzählst du mir auch ein bisschen etwas über dich?
Ich lebe zusammen mit meinem Partner Ari in Dortmund. Ari ist ebenfalls Zeichner und Illustrator und wir arbeiten oft zusammen an gemeinsamen Projekten, die wir selber entwickeln und illustrieren. Mein Arbeitsplatz ist ein kleines Atelier, ein Anbau mit Blick in einen schönen Garten. Hier verbringe ich viel Zeit, zeichne noch ganz klassisch mit Stiften auf Papier, arbeite aber auch häufig am Computer. Bücher wie „Wo steckt Emil“ entstehen aus analogen und eingescannten Zeichnungen, die ich digital einfärbe und bearbeite. Meine Arbeit als freiberufliche Illustratorin ist sehr abwechslungsreich. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Verlagen, aber auch der Austausch mit anderen Künstlern und das Netzwerken mit Agenturen, Autoren und Menschen angrenzender Branchen.

Buchstaben und Zahlen lernen leicht gemacht - mit diesen lustigen Lernheften.

Wann wurde für dich klar, dass du dein Hobby – das Zeichnen – gerne zum Beruf machen möchtest?
Schon als Kind habe ich gern gezeichnet, besonders wimmelige Bilder mit vielen kleinen Tieren und witzigen Details. Meine Schulhefte waren voll von Figuren und gezeichneten Geschichten. Die Liebe zum Zeichnen war immer ein Teil von mir und sollte dann letztendlich auch zu meinem Beruf werden. Insbesondere seit ich meinen Blog betreibe, spielt die freie Zeichnerei ohne konkreten Auftrag eine immer größere Rolle für mich. Ich liebe es, einfach zum Spaß komische Dinge und seltsame Figuren zu Papier zu bringen. Die lustigsten Charaktere bekommen dann eine Hauptrolle bei Allemeinekekse.de.

Ein tolles weihnachtliches Wimmelbuch - bei uns wird es täglich angesehen.

Wimmelbücher für die ganz Kleinen, Rätselspaß für Vorschulkinder und Sachbücher für die Älteren. Was geht dir leicht von der Hand und was ist eine besondere Herausforderung?
Rätsel und Wimmelbilder für Kinder entstehen quasi wie von allein. Auf dem Gebiet bin ich sehr sicher und habe mittlerweile viel Erfahrung. Aufgrund meines eher bunten und manchmal kindlichen Stils, sind Auftragsarbeiten für eine erwachsene Zielgruppe die größere Herausforderung. Auf meinem Blog sehe ich über diese Einteilung einfach hinweg. Dort zeichne ich sozusagen, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Besonders gern habe ich die eher schrägen Charaktere, wie z.B. Kartoffelkäfer Erwin mit seinen Kartoffelbrötchen.

Welche Figuren hast du besonders in dein Herz geschlossen?
Wie oben erwähnt, die schrägen Typen: Käfer Erwin, die zankenden Wespen Winnie und Wolle oder Tobi T-Rex. Eine weitere Lieblingsfigur zieht sich wie ein roter Faden durch meine Beiträge, nämlich der Bär Grimbo. Ihn habe ich schon vor längerer Zeit entwickelt und er taucht immer wieder bei den Rezepten oder in anderen Beiträgen auf.

Weihnachtlicher Rätselspaß für Kindergarten- und Vorschulkinder.

Erzähle uns doch bitte etwas über deinen Blog. Wie kam die Idee dazu und wie hast du schließlich losgelegt?
Ursprünglich wollte ich ein illustriertes Backbuch für Kinder machen. Es gab interessierte Verlage, doch ich hätte vieles anders machen müssen, als ich es mir vorgestellt hatte. So habe ich entschieden, einen Blog daraus zu machen. Das war im Jahr 2015. Mein Blog kann nun stets wachsen und ich kann völlig frei illustrieren und schreiben, wie es mir Spaß macht. Ich muss mich nicht nach den Vorstellungen eines Auftraggebers richten und veröffentliche einfach alles, was mir gefällt und was ich gern mit der Welt teilen möchte.

Im Gegensatz zu anderen Foodblogs findet man bei dir nicht so viele Fotos von den fertigen Backwerken, dafür aber viele herzige Illustrationen. Das sieht nach einer Menge Arbeit aus! Wie lange tüftelst und bäckst du für ein Rezept und wie viel Zeit bringst du für die Illustrationen auf?
Ich zeichne eben so gern und bin noch dazu eine schlechte Fotografin. Daraus entstand die Idee, meinen Blog komplett anders zu gestalten, als mit professionellen Fotos, wie man sie auf vielen Foodblogs finden kann. Man kann meine Rezepte nicht als fertiges Backwerk anschauen sondern muss sich selbst die Mühe machen, die Rezepte auszuprobieren. Meistens ist es ja auch so, dass jedes Backwerk ein individuelles kleines Meisterstück ist und eher selten genau so aussieht wie die Vorlage in einem Kochbuch. Hauptsache es schmeckt und das Backen macht Spaß! Wenn ich an Blogevents teilnehme, mache ich mir aber doch die Mühe, zumindest ein Foto meines Backwerks in den Artikel einzubauen. Meistens kombiniere ich es dann mit illustrierten Elementen, so dass es zu den übrigen Bildern passt und der Bruch zwischen Foto und Zeichnung nicht zu groß ist. An solch einem umfangreich illustrierten Beitrag sitze ich manchmal mehrere Tage. Daher kann ich leider nicht so häufig und regelmäßig posten, wie ich es eigentlich gern täte.

Die Anregungen für meine gebackenen Sachen habe ich zum großen Teil aus meinen Urlauben in Dänemark mitgebracht. In Skandinavien wird viel gebacken, z.B. Brot und Brötchen oder süße Sachen, die manchmal ganz anders gewürzt sind, als ich es von daheim kenne. Kardamom ist beispielsweise ein Gewürz, das ich seither nicht mehr missen möchte, auch ausserhalb der Weihnachtszeit. Ich habe eine große Sammlung von dänischen Backbüchern, aus denen ich Rezepte ausprobiere und häufig nach eigenen Vorstellungen abwandle. Die Backwerke, die Ari und mir besonders gut schmecken, haben den Test für die Aufnahme in meinen Blog bestanden.

Was ist dein großer Traum für die Zukunft?
Mehr Zeit für das freie Zeichnen zu haben, denn das macht mich glücklich. Mein Beruf als Illustratorin für Auftragsarbeiten ist ein spannender Vollzeitjob, den ich gerne ausübe. Die Zeichnungen für Blog und Skizzenbuch muss ich jedoch nebenbei erledigen. Darum kommen andere wichtige Sachen, wie Freunde treffen, Haushalt oder Sport, oftmals leider viel zu kurz.


Liebe Lotte, vielen Dank, für diesen interessanten Einblick und ein herzliches Dankeschön dafür, dass du mir einen Auszug deiner Werke für eine Verlosung zur Verfügung stellst.

Gewinnspiel


An dieser Stelle darf ich nun gleich zwei Preise für zwei Gewinner verlosen! Preis Nummer 1 ist ein tolles, weihnachtliches Wimmelbuch, das besonders für Kleinkinder ab ca. zwei Jahren geeignet ist. Preis Nummer 2 ist ein ganzes Paket, bestehend aus verschiedenen Lern- und Rätselblöcken, Lernheften und dem mittlerweile vergriffenem Sachbuch Von Kakaokühen und Rülpsbakterien für Kindergarten- und Vorschulkinder. Alle Bücher, Blöcke und Hefte sind natürlich von Lotte handsigniert.


So landest du im Lostopf:


Via Facebook:

  • Werde Fan der Facebook-Seite von Ich mit Kind und kommentiere den entsprechenden Beitrag. Verrate mir einfach, welchen der beiden Preise du gerne gewinnen würdest.

oder / und (für eine doppelte Gewinnchance)

Am Blog:

  • Melde dich für den Ich mit Kind-Newsletter an (falls du das noch nicht getan hast) und hinterlasse ein Kommentar mit deinem Lieblingspreis unter diesem Beitrag. Vergiss nicht, im Kommentar außerdem deinen Nicknamen vom Newsletter anzugeben. Denn nur so kann ich dich im Falle eines Gewinns kontaktieren.


* Pflichtfeld


Teilnahmeberechtigt sind User mit Wohnsitz in Österreich und Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind. Teilnahmeschluss ist Freitag, der 2. Dezember 2016 um 23:59 Uhr.

Die Gewinner werden durch ein Zufallsprinzip ermittelt und per E-Mail oder via Facebook verständigt. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche euch viel Glück!

Mittwoch, 23. November 2016

Meine zweite Schwangerschaft - vierter Monat

Wie bitte? Ich bin tatsächlich schon in der 18. Woche? Irgendwie ist dieses vierte Schwangerschaftsmonat ruckzuck an mir vorbei gezogen. Die ersten zwölf Wochen haben sich ja ziemlich in die Länge gezogen. Aber wo bitte sind die Wochen dreizehn bis sechzehn geblieben? Während meiner ersten Schwangerschaft habe ich noch jedes Mal auf diesen Tag hin gefiebert, wenn ich wieder eine neue Schwangerschaftswoche erreicht habe und sofort in sämtlichen Babybüchern alle Infos über die jeweilige Woche nachgelesen. Dieses Mal vergesse ich sogar oft, in welchem Schwangerschaftsmonat ich mich gerade befinde. Wen wundert's, dass es deshalb nicht einmal ein Babybauch-Foto vom vierten Monat gibt? Ich kann euch deshalb nur mit einem schnellen Nach-dem-Friseur-Selfie dienen.

 
Meine zweite Schwangerschaft - Rückblick auf das vierte Monat

Wenn man mein viertes Schwangerschaftsmonat kurz und bündig zusammenfassen möchte, dann am ehesten so: Das große Fressen. Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise. Aber ich hatte wirklich wahnsinnigen Hunger. Mich gelüstet weiterhin nach fetten und deftigen Sachen. Meistens schaffe ich aber keine großen Portionen, sondern bin rasch satt. Das hält allerdings nicht lange an. Erstaunlicherweise habe ich trotzdem bisher nur langsam an Gewicht zugenommen und obwohl ich dieses Mal mit zwei Kilos mehr in die Schwangerschaft gestartet bin, habe ich jetzt in etwa das selbe Gewicht wir zur selben Zeit bei der ersten Schwangerschaft.

Wenn ich Hunger habe, dann wirklich richtig. Soll ich euch eine kleine Geschichte erzählen? Es war Sonntag Abend und das Kuschelkind hat schon friedlich geschlummert. Mein Mann und ich lümmelten auf der Couch und sahen Steffen Henssler im TV beim Kochen zu. Es war schon halb zehn und eigentlich hatten wir bereits alle reichlich zu Abend gegessen. Aber ich bekam richtig Hunger beim Zusehen. Doch ich dachte mir: Um diese Uhrzeit noch etwas essen ist blöd. Also überredete ich meinen Liebsten, er solle sich die Show doch im Bett fertig ansehen. (Ja - wir haben einen Fernseher im Schlafzimmer.) Der Vorteil: Ich würde mir einfach die Zähneputzen, den Pyjama anziehen und dann sowieso gleich einschlafen. Kurz vor zehn lagen wir dann also im Bett und während Steffen Henssler gerade irgendeine geniale Hauptspeise zubereitete, wurde das Knurren meines Bauches immer lauter. Das Ende der Geschichte: Die schwangere Frau schleicht sich im Pyjama um 22 Uhr noch mal schnell in die Küche und macht sich Nudeln mit Käsesauce.

Sonntag, 20. November 2016

Wochenende in Bildern 19./20. November

Das letzte Wochenende in Bildern ist schon über zwei Monate her. Darum ist es jetzt wieder an der Zeit euch mitzunehmen, in den Alltag unserer (noch) dreiköpfigen Familie.

 
Der Samstag startete - wie so oft - mit einem köstlichen Frühstück auswärts.

 
Nach dem obligatorischen Wochenendeinkauf haben wir noch einen schönen Adventkranz gekauft und (zur absoluten Freude des Kuschelkinds) diesen süßen Nannenaum.

 
Danach fuhren wir noch schnell ins Möbelgeschäft, da wir dringend eine neue Küchenwaage brauchten. Immerhin wollten wir am Nachmittag gemeinsam Lebkuchen backen.

 
Gesagt. Getan. Am Nachmittag hat das Kuschelkind fleißig Lebkuchen ausgestochen. Da wir die Motivwahl dem Kuschelkind überlassen haben, haben wir nun allerdings ausschließlich Lebkuchen in Tannenbaum-Form. Schmecken tut er sehr gut!

 
Danach besuchten wir den Kunst- und Designmarkt. Ich liebe Handmade-Dinge.

 
Unter anderem habe ich dieses Mal dieses süße Kindergeschirr gekauft.

 
Am Abend gingen wir mit unseren Freunden noch auf einen Adventmarkt und genossen die ersten Bratwürstl'. Mhmmmm!

 
Leider hat es ziemlich geregnet, aber dem Kuschelkind hat es dennoch gut gefallen.

 
Am Sonntag besuchten wir gute Freunde von uns. Die einstündige Fahrt hat das Kuschelkind für ein verfrühtes Mittagsschläfchen genutzt.

 
Nach einem köstlichen Mittagessen durften die Kids ein wenig malen.

 
Es war ziemlich warm und deshalb gingen wir noch auf den Spielplatz. Das Kuschelkind wollte gar nicht mehr weg gehen.

 
Aber die Kugelbahn der beiden Mädels, die wir besuchten, war dann doch ein gutes Argument. Fasziniert hat das Kuschelkind die Kugeln und Kreisel hinunterrollen lassen.


Am Abend gingen wir noch gemeinsam in die Badewanne.

 
Mit einer stärkenden Tasse Tee schreibe ich nun noch diese Zeilen und freue mich schon aufs Bett, auch wenn es noch nicht einmal neun Uhr ist. Aber ich bin immerhin schwanger. Ich darf das.
 
Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 16. November 2016

Ganz große Vorfreude

Ich kann es schon richtig spüren: Dieses Weihnachtsfest wird magisch! Denn schon alleine die weihnachtliche Vorfreude gemeinsam mit einem Kleinkind ist einfach nur bezaubernd. Natürlich: Letztes Jahr war Weihnachten auch sehr schön. Aber vieles hat das Kuschelkind noch etwas überfordert und auch ich als Mama habe meine Lehren aus dem letzten Jahr gezogen! So werde ich dieses Jahr bestimmt auf Plastikschmuck setzen, nachdem das Letzte mal zu viele Christbaumkugeln meinem neugierigen Sohn zum Opfer gefallen sind.


Für den Kuschelbub gibt es momentan nichts schöneres, als einen Christbaum - oder wie er es nennt: Nannenaum. Die CD mit den Kinderweihnachtsliedern läuft bei uns den ganzen Tag und sein Lieblingslied ist, wie könnte es anders sein: Oh Tannenbaum. In den Shoppingcentren und Möbelhäusern stehen sie schon zur Genüge, doch werde immer korrigiert, wenn ich von einem Christbaum oder einem Weihnachtsbaum rede. Immerhin ist das ein Nannenaum, wie im Lied. Das Kuschelkind und ich haben uns mittlerweile darauf geeinigt, dass aus dem Nannenaum zu Weihnachten ein Christbaum wird, sobald die Lichter leuchten und kleine Packerl darunter liegen. Auf seinen Nannenaum freut sich das Kuschelkind übrigens mehr, als auf Geschenke. Ich sag es ja! Dieses Weihnachten wird magisch, denn ein Kleinkind zeigt einem, worauf es zu Weihnachten wirklich ankommt. Nämlich auf den Nannenaum.


PS: Damit dann aber doch etwas unter dem Christbaum liegt, habe ich kürzlich einen kleinen Blogeintrag mit Geschenkideen veröffentlicht: Bitte keine Spielsachen! Geschenkideen für Kleinkinder

Montag, 14. November 2016

Meine zweite Schwangerschaft - erster bis dritter Monat

Ich habe mich so sehr gefreut, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt: Endlich wieder schwanger. Denn meine erste Schwangerschaft war wunderschön und komplikationslos. Klar, ein wenig Übelkeit war in den ersten Wochen dabei und müde war ich auch manchmal. Aber ich war so gerne schwanger und nun würde ich es wieder gerne sein!

Schwangerschaft Monat 1 bis 3
 

Meine zweite Schwangerschaft - Rückblick auf die ersten drei Monate


BAMM! Kaum war die erste Euphorie ein wenig abgeklungen, ging es schon los: Diese elende Übelkeit, vor allem am Morgen und am Vormittag. Purer Ekel packte mich jedes Mal, wenn ich für das Kuschelkind Frühstück machte. Ich selbst brachte keinen Bissen hinunter. Frühestens zu Mittag und auch da gingen nur bestimmte Sachen. Dazu diese bleierne Müdigkeit. Ich wollte nur noch schlafen. Doch ein Nickerchen am Vormittag und ein aktives, zweijähriges Kleinkind vertragen sich nicht. Manchmal schleppte ich mich regelrecht durch den Tag und war Abends fix und fertig.

Vollkommen erledigt und mit flauem Magen lag ich dann auf der Couch und zweifelte an mir selbst. Meine erste Schwangerschaft war doch so schön! Da war mir nicht so übel und so müde war ich auch nicht. Oder doch? Mein Mann holte mich zum Glück jedes Mal wieder in die Realität zurück und sagte mir, wie es denn nun wirklich war - in den ersten Wochen der Schwangerschaft: Die anfängliche Übelkeit - ja, die war beim ersten Mal auch da. Geschlafen habe ich zu Beginn der ersten Schwangerschaft meistens schon vor dem 20:15 Uhr-Film. Dieses komische Ziehen und Drücken - ja, auch das kannte mein Mann schon von meinen Erzählungen vor zweieinhalb Jahren.

Hallo? Habe ich das alles verdrängt?! Gibt es etwa eine Schwangerschaftsdemenz, damit man gewisse (nicht so schöne) Dinge einfach vergisst? In den ersten drei Monaten habe ich die jetzige Schwangerschaft - obwohl so sehr gewünscht - nicht als so angenehm empfunden, wie ich sie mir vorher vorgestellt habe. Ich konnte über meine Worte, dass ich doch so gerne schwanger war, nur den Kopf schütteln. So eine Schwangerschaft ist doch nicht so schön.

Nun bin ich schon in der sechzehnten Woche und gemeinsam mit meinem Bäuchlein ist auch mein Energielevel wieder gewachsen, während von der Übelkeit nun schon eine ganze Weile gar nichts mehr zu spüren ist. Im Gegenteil: Mir geht es nun richtig gut, habe schöne Haut und tolle Haare, meistens gute Laune und bin voll von Mamihormonen. Hach - ich bin so gerne schwanger!