Montag, 23. Mai 2016

Die Sprache ohne Worte

Das Kuschelkind ist jetzt fast 20 Monate alt und spricht noch nicht. Für mich ist das völlig in Ordnung. Doch manchmal denke ich, das Kuschelkind würde gerne schon sprechen können. Mama und Papa kann es bereits sagen, allerdings nur dann, wenn man es ihm vorspricht. Das einzige Wort, das es bis jetzt mit Begeisterung spricht, ist: "Da." Und damit kommt es eigentlich schon ziemlich weit.


Bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Buchansehen, braucht man nicht mehr. Da fragen die Großen "Wo ist die Katze?" und das Kuschelkind sucht, zeigt hin und sagt: "Da!" Möchte es etwas trinken, dann zeigt es zum Tisch, wo sein Becher steht: "Da!" Möchte es etwas essen, geht es in die Küche, zeigt zur Obstschale, oder holt sich ein Joghurt aus dem Kasten: "Da!" Nimmt man ihm etwas weg, weil es beispielsweise gefährlich ist, dann weint es: "Da!" Möchte es raus gehen, dann zeigt es zum Garten, oder holt seine Schuhe und lacht: "Da!" Schimpft man mit ihm, dann schimpft es zurück: "Dadadadadada!"

Egal, um was es geht: Ich weiß irgendwie immer, was mir das Kuschelkind sagen will. Und dabei spricht es nur eine einzige Silbe! Manchmal würde ich mich am Liebsten ahnungslos stellen, um es ein wenig aus der Reserve zu locken und zum Reden zu animieren. Doch dann denke ich: Mein Kind ist 20 Monate alt. Es ist so glücklich, dass es sich mit mir verständigen - ja sogar mit mir unterhalten  kann. Es wird sprechen lernen. Ich freue mich darauf. Und bis dahin schmunzle ich einfach und höre geduldig zu, wenn es mir wieder einmal erzählt, dass es schon einmal Schildkröten gesehen hat: Zwei Große, die haben Salat gefressen; und zwei Kleine, die haben geschlafen: "Dada! Da! Dadadadada... Da!"

Sonntag, 22. Mai 2016

Wochenende in Bildern 21./22. Mai 2016

Dieses Wochenende bescherte uns nach trüben und kalten Tagen endlich wieder schönes, sommerliches Wetter. Wir haben also viel Zeit draußen verbracht und waren am Sonntag sogar im Linzer Zoo. Hier kommt unser Wochenende in Bildern.



Am Samstag waren wir bei Freunden zum Frühstück eingeladen. Im Feld gegenüber war ein Traktor unterwegs und der musste natürlich genau beobachtet werden!


Die Spielsachen Anderer sind immer sehr interessant - für Vater und Sohn gleichermaßen.


Am Nachmittag spielte das Kuschelkind mit seinem Onkel Verstecken. Habt ihr es schon gefunden?


Am Abend gingen mein Mann und ich endlich wieder einmal aus. Da kann man sich schon ein wenig fesch machen, oder?


Mit Freunden trafen wir uns zum Titanic Dinner. Wir speisten dort wie einst die Gäste aus der ersten Klasse, begleitet von einer Band, die dieselbe Musik spielte. Zwischen den servierten Gängen traten Schauspieler auf, die die Ereignisse auf der Titanic nachspielten. Es war wirklich ein super interessanter Abend.


Das Essen war köstlich!


Nächster Tag! Der zweite Wahlgang zur  Bundespräsidentenwahl.


Danach fuhren wir in den Linzer Zoo.


Und blieben natürlich wieder sehr lange bei den Schildkröten - dem momentanen Lieblingstier des Kuschelkinds. (Siehe auch hier.)


Zebras sind auch sehr interessant.


Wann ist mein Sohn eigentlich so groß geworden?


Den Nachmittag verbrachten wir dann gemütlich zuhause. Natürlich mussten wir im Zoo-Wimmelbuch sofort nach allen Tieren suchen, die wir zuvor in Echt gesehen haben. (Mehr über unsere Wimmelbuch-Sammlung steht übrigens hier.) Und so neigt sich ein schönes Wochenende wieder dem Ende zu. Ich hoffe, ihr hattet auch schöne Tage.

Hast du noch etwas Zeit? Dann schmökere doch ein wenig in meiner Kategorie Gedanken einer Mama.

Freitag, 20. Mai 2016

Unsere liebsten Wimmelbücher

Mein Sohn liebt seine Wimmelbücher. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass er sich täglich mehrere Stunden mit seinen Wimmelbüchern beschäftigt. Wenn wir morgens ins Wohnzimmer kommen, dann geht er zuerst zu seinem Bücherregal und sucht sich ein Buch. Er ist jetzt fast 20 Monate alt und auch wenn die meisten Wimmelbücher eine Altersempfehlung ab zwei oder drei Jahren aussprechen, so finde ich, dass er jetzt das perfekte Alter dafür hat. Im nachfolgenden Artikel verrate ich euch unsere fünf liebsten Wimmelbücher. Vielen Dank an die Verlage Arena und Thienemann-Esslinger, sowie dem Tiergarten Schönbrunn, die so nett waren, uns Wimmelbücher zu empfehlen und zur Verfügung zu stellen.

Mein Tiergarten Schönbrunn, Wo steckt Emil? Unterwegs durch Stadt und Land, Mein großes Abenteuerwimmelbuch, Kikeriki (v.l.n.r.)
 

Mein Tiergarten Schönbrunn - Ein Zoo für jede Jahreszeit von Heiko Wrusch

Bis jetzt waren wir noch nicht im Tiergarten Schönbrunn, doch das soll sich bald ändern. Zurechtfinden werden wir uns dort dann bestimmt, denn in diesem tollen Wimmelbuch erforscht man den Tiergarten und seine Bewohner - und das sogar während den unterschiedlichen Jahreszeiten. Ganz besonders lustig ist der tollpatschige Handwerker Toni. Und wer genau hinschaut, der findet unter den vielen Tieren und Zoo-Besuchern sogar Tom Turbo. Also unbedingt beim nächsten Zoobesuch mit nach Hause nehmen. (Mehr erfahren.)
 
Mein Tiergarten Schönbrunn Wimmelbuch
Mein Tiergarten Schönbrunn
 

Wo steckt Emil? Mein liebster Wimmelbilder-Spaß von Charlotte Wagner

Emil ist ein kleiner Schweinejunge mit einer rot-weißen Kappe. Er tummelt sich in diesem bunten Wimmelbuch gemeinsam mit anderen Schweinen, Katzen, Hunden, Kühen und noch viel mehr lustigen Figuren auf dem Land und in der Stadt. In diesem Wimmelbuch ist ganz schön was los und so kann sich das Kuschelkind sehr lange damit beschäftigen. Die Figuren sind wirklich sehr niedlich gezeichnet und obwohl so viele Schweine im Buch vorkommen, wird Emil immer gefunden. (Mehr erfahren.)
 
Wo steckt Emil? Wimmelbuch
Wo steckt Emil?
 

Unterwegs durch Stadt und Land - Mein großes Fahrzeug -Wimmelbuch von Dirk Hennig

Die meisten unserer Wimmelbücher handeln von Tieren und auch in diesem Wimmelbuch wird gerne nach Katzen gesucht. Aber ebenso interessant sind der Polizist auf dem Motorrad, der Zementmischer, der Bagger und natürlich das Feuerwehrauto. Das Buch ist liebevoll illustriert und auch wilde Szene, wie ein Feuerwehreinsatz oder ein Autounfall sind kindgerecht gezeichnet. Ganz besonders toll: Auf der Seite kann man mittels Register schnell umblättern. Außerdem sind auf jeder Doppelseite kleine Ausschnitte zu sehen, nach denen man suchen kann. (Mehr erfahren.
 
Unterwegs durch Stadt und Land Wimmelbuch
Unterwegs durch Stadt und Land
 

Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch von Rittern, Wikingern und Piraten von Guido Wandrey

Wow - hier ist viel los! Anfangs war ich skeptisch, ob meinem Sohn dieses Buch mit den wilden Piraten, starken Wikingern und mächtigen Rittern nicht zu wild ist? Da habe ich mir umsonst Sorgen gemacht, denn mein Sohn liebt dieses Wimmelbuch! Eine Aufgabe ist es, auf jeder Seite die Abenteurerkatze zu suchen. Die findet er mittlerweile innerhalb von einigen Sekunden und schlägt damit sogar manch Erwachsenen. Aber auch die Schiffe, Affen, Pferde und Hunde gefallen ihm sehr. (Mehr erfahren.)
 
Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch
Mein großes Abenteuer-Wimmelbuch
 

Kikeriki - Mein erstes Wimmelbuch über den Bauernhof von Guido Wandrey

Das allererstes Wimmelbuch in unserem Besitz erzählt über das Leben auf dem Bauernhof. Mit diesem Wimmelbuch hat mein Sohn die Wimmelbücher so richtig lieben gelernt. Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet. Auf den Seiten ist nicht zu viel los, weshalb es sich wirklich sehr gut als Einsteiger-Wimmelbuch eignet. Mein Sohn liebt es, die Katze zu suchen. Mittlerweile kennt er aber die meisten Tiere und natürlich den Traktor. (mehr erfahren.)
 
Kikeriki - Mein erstes Wimmelbuch über den Bauernhof
Kikeriki - Mein erstes Wimmelbuch über den Bauernhof
 
Obwohl unsere Sammlung an Wimmelbüchern bereits riesig ist, würde mich interessieren: Welche Wimmelbücher könnt ihr uns noch empfehlen? Ab welchem Alter haben eure Kinder gerne Wimmelbücher angesehen?

Dienstag, 17. Mai 2016

Entschuldigung, mein Kind ist schüchtern

Vor einiger Zeit habe ich auf dem Blog Mini and Me einen interessanten Artikel über Schüchternheit bei (Klein-)Kindern gelesen. Der Text hat mich sehr bewegt, weil ich mich beim Lesen oft ertappt gefühlt habe. Mein Sohn ist schüchtern. Das war er schon immer. Er braucht lange, bis er Vertrauen zu jemandem fasst. Aber wenn er jemandem sein Vertrauen geschenkt hat, dann ist dieser Person seine aufrichtige Freundschaft gewiss.


Wofür entschuldige ich mich eigentlich?

Wenn uns Personen besuchen, die mein Sohn nicht oder nicht gut genug kennt, dann braucht er seine Zeit, um sich wohlzufühlen. Überfordert ihn die Situation, indem eine fremde Person sofort zu nah kommt, ihn berührt oder sogar hoch nimmt, dann endet das in den meisten Fällen in Tränen. Das war mir oft unangenehm. Immerhin wollten doch niemand etwas Schlechtes. Die Uroma, die ihn so selten sieht, möchte ihn küssen, doch er weint. Ein guter Freund von Mama oder Papa möchte mit ihm spielen, doch er weint. "Tut mir leid. Er ist halt so schüchtern.", entschuldige ich mich dann. Aber warum entschuldige ich mich eigentlich? Mein Sohn hat doch eigentlich nichts Unrechtes getan. Er hat nichts angestellt, er hat nichts kaputt gemacht, er hat niemandem körperliche Schmerzen zugefügt... Jeannine schreibt in ihrem Artikel passenderweise:
Wenn ich als Erwachsene jemanden nicht grüßen möchte, dann tue ich es nicht. Wenn ich von einem Fremden nichts annehmen will, dann tue ich es nicht. Wenn ich (Herrgott nochmal!) nicht angefasst werden will, dann lasse ich es nicht zu! Wenn ich mich in einer Menschenmenge unwohl fühle, dann bleibe ich ihr einfach fern.
Das trifft den Nagel eigentlich auf den Kopf. Wieso verlange ich von meinem Kind, dass es Personen, die es selten, oder sogar zum ersten Mal sieht, sofort gern hat? Wieso erhoffe ich, dass es sich plötzlich von einem seltenen Besucher anstandslos berühren und hochnehmen lässt? Wieso geniere ich mich, wenn es Geschenke von einer Person, die es nicht gut genug kennt, nicht annehmen will? Wieso seufze ich resignierend, wenn es lieber auf meinem Schoß sitzen bleibt, anstatt gleich mit anderen zu spielen? Mein Kind ist ein Kind. Ich kann ihm zwar erklären, dass es die Person gut meint, oder, dass das ein Freund von Mama und Papa ist. Doch mein Kind verlässt sich nicht alleine darauf, was ich sage, sondern macht sich selbst ein Bild.

Nicht mein Sohn muss sich anders verhalten - sondern die Erwachsenen

Es liegt nicht an meinem Kind, sich anders zu verhalten. Denn sein Verhalten ist natürlich und hat mit Selbstschutz zu tun. Deshalb liegt es an mir, mein Kind zu unterstützen, wenn es die Situation überfordert. Die meisten Menschen haben ein gutes Gespür und nähern sich ohnehin langsam und bedacht. Sie gehen auf Augenhöhe zu dem Kind, reden leise und berühren es nicht. Sieht man sich dann noch gemeinsam ein Buch an, ist das Eis meistens bald gebrochen.

Doch es gibt auch sehr ungestüme Personen: Die gehen zu schnell auf das Kind zu - im schlimmsten Fall von hinten -, sprechen laut oder gar nicht, berühren es am Kopf oder im Gesicht und heben es einfach hoch, egal, was es gerade vorher gemacht hat. Das ist nicht böse gemeint. Aber das geht nicht! In diesen Situationen liegt an mir, Grenzen aufzuzeigen, auch wenn die Gefahr besteht, dass sich die Person danach gekränkt fühlt. Doch hier geht mein Kind und seine Gefühle und Ängste einfach vor. Jeannine kennt, ebenso wie ich, viele solcher Situationen und verrät in ihrem Artikel auch, wie sie dabei handelt:
  • Wenn meine Tochter etwas angeboten bekommt, dann frage ich sie, ob sie es nehmen möchte. Wenn ich merke, dass sie keine Antwort geben will und auch nicht danach greift, dann nehme ich es für sie und gebe es an sie weiter.
  • Es ist mir niemals, in keiner einzigen Sekunde, peinlich, wenn meine Tochter nicht grüßen möchte. Auch nicht, wenn sie mit jemandem nicht reden will. Sie wird es tun, wenn sie soweit ist.
  • Ich bereite sie auf bestimmte Situationen vor. Wenn ich weiß, dass wir später Besuch bekommen, dann erzähle ich ihr im Vorfeld mehrmals davon. Ich sage ihr, wer das eigentlich ist, der da kommt, wie die Personen heißen und warum wir sie treffen.
  • Ich erkläre Situationen: „Schau mal, Mausi, die Dame hat ein Stück Extrawurst für dich. Das ist eine nette Frau. Wenn du möchtest, kannst du das Stück nehmen.“  

Schüchternheit bei einem Kleinkind ist auf gar keinen Fall eine Schwäche. Das Kind meint es auch nicht böse, wenn es schüchtern reagiert. Deshalb ist eine Entschuldigung dafür überflüssig. Welchen Eindruck gewinnt mein Sohn, wenn ich mich für sein (berechtigtes) Verhalten entschuldige? Denn, egal wie jung ein Kind ist, es versteht oft mehr, als wir ihm zutrauen. Reagiert mein Sohn das nächste Mal schüchtern auf Fremde, gibt es für mich nur eine logische Handlung: Zwischen den beiden Parteien zu vermitteln und meinem Sohn immer das Gefühl zu geben: "Es kann dir nichts passieren, denn ich verstehe dich und ich bin da."



Mehr zum Thema:

Krabbelstube - gut betreut ist halb gewonnen? (Teil 1)
Krabbelstube - gut betreut ist halb gewonnen? (Teil 2)

Samstag, 14. Mai 2016

Rosmarin Panna Cotta mit Himbeerspiegel

Ich liebe Panna Cotta! Sobald ich Panna Cotta auf einer Speisekarte lese, ist für mich klar: Das bestelle ich! In einem italienischen Restaurant bin ich dann auf Rosmarin Panna Cotta mit Erdbeerspiegel gestoßen. Das wollte ich unbedingt probieren und bestellte es. Ich habe allerdings eine Erdbeer-Allergie. So ließ ich meinen Mann erstmals den Erdbeerspiegel essen, bevor ich das Rosmarin Panna Cotta probierte. Und es schmeckte einfach herrlich! Ich schwor mir: Das koche ich zuhause nach - natürlich mit einem Himbeerspiegel. Und hier kommt das Rezept:

Rosmarin Panna Cotta

Zutaten für 4 Gläschen:

 

Panna Cotta:

  • 250 ml Schlagobers (Sahne)
  • 250 ml Milch
  • 5 Blatt Gelatine
  • 2-4 Stängel Rosmarin
  • 3 EL Honig

Himbeerspiegel:

  • 350 g Himbeeren
  • Saft einer Zitrone
  • 50 g Kristallzucker
  • 4 Blatt Gelatine

Zubereitung:

  1. Schlagobers, Milch, Honig und Rosmarinstängel in einem Topf aufkochen. Je nachdem, wie intensiv der Rosmarin-Geschmack sein soll, nimmt man mehr oder weniger Stängel. Ich verwende zwei Stängel für eine zarte Rosmarinnote.
  2. Danach den Topf vom Herd nehmen und zudecken. In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser fünf Minuten einweichen. Ausdrücken und mit einem Schneebesen unterrühren. In vier kleine Gläschen füllen und drei Stunden kalt stellen.
  3. Danach die Himbeeren waschen, gemeinsam mit dem Zitronensaft und dem Zucker pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen. Gelatine wieder in kaltem Wasser einweichen. Einen kleinen Teil des Himbeerpürees erwärmen und die Gelatine gut einrühren. (Nicht kochen!)
  4. Wieder zurück zum übrigen Püree geben und gut vermischen. Das Püree auf dem Panna Cotta verteilen, noch einmal drei Stunden kalt stellen und gekühlt genießen!
Rosmarin Panna Cotta

Donnerstag, 12. Mai 2016

12 von 12 - Mai 2016

Traditionsgemäß, wie jeden 12. des Monats, habe ich wieder 12 Fotos für euch, die unseren heutigen Tag festhalten. Der Nachmittag stand diesmal im Zeichen eines besonderen Tieres: Der Schildkröte. Denn im Eltern-Kind-Zentrum waren diese interessanten Tiere heute zu Gast.


Ich frühstückte alleine. Meine beiden Männer schliefen noch ruhig, als ich um 6:45 das Haus verlassen habe.


Ab in die Arbeit!


In der Arbeit kann ich richtig abschalten. Denn ich bin mir sicher: Das Kuschelkind ist beim Papa gut aufgehoben.


Um 12:15 mache ich mich wieder auf den Heimweg.


Der Papa hat Spaghetti gekocht. Wir redeten nur kurz, dann machte er sich auf den Weg in die Arbeit und ich aß mein Teller Nudeln, während ich Prospekte durchgesehen habe.


Als das Kuschelkind vom Mittagsschlaf wach wurde, erzählte ich ihm natürlich gleich, dass wir später zu echten Schildkröten fahren. Dafür habe ich ihm diese zwei Plüschschildkröten, die früher einmal mir gehörten, gezeigt. Er hat sie daraufhin den ganzen Nachmittag mit sich herum getragen.


Leider regnete es ein bisschen. Aber weder den Kindern, noch den Schildkröten machte das etwas aus.


Schildkröten sind einfach tolle Tiere zum Beobachten!


Die Schildkrötenbabys waren so niedlich!


Danach wurde noch etwas gebastelt, natürlich eine Schildkröte! Die Bastelidee ist wirklich pfiffig! Der Boden einer Plastikflasche wird abgeschnitten, mit verschiedenen Farben von innen bemalt, mit Perlen und Schellen befüllt und anschließend auf den Moosgummi-Körper geklebt!


Zuhause haben wir noch etwas gelesen und natürlich alle Bücher nach Schildkröten durchsucht.


Und zu guter Letzt, möchte ich euch dieses Kunstwerk nicht vorenthalten! Gute Nacht!

Das war unser Tag. Mehr 12 von 12 Beiträge von anderen Bloggern findet ihr hier

Unsere 12 von 12 vom April gibt's hier.
Unsere 12 von 12 vom Februar gibt's hier.



Sonntag, 8. Mai 2016

Wochenende in Bildern Muttertag 2016

Das Wochenende lässt sich mit einem Wort beschreiben: Wunderschön. Das Wetter war herrlich und am Sonntag - meinem mittlerweile schon zweiten Muttertag - verbrachten wir den kompletten Tag zu Dritt. So habe ich es mir nämlich gewünscht. Die vielen schönen Augenblicke halte ich in unserem Wochenende in Bildern fest.


Den Samstag verbrachten wir bei meinen Schwiegereltern. Der Traktor am Feld gegenüber hatte es dem Kuschelkind sehr angetan. Da musste es natürlich sogar während dem Wutsch fahren eine Pause machen.


Zu Mittag haben Papa und Opa gegrillt.


Ich finde, an so schönen Tagen gehört das Grillen einfach dazu. Es hat so gut geschmeckt!


Am Nachmittag wurde noch etwas gespielt. Nespressokapseln sind immer ein Hit. (Hier gibt's übrigens einen Basteltipp: Bunte Taler aus Nespresso Kapseln)


Wieder zuhause angekommen, war der Papa gleich fleißig und hat einen zweiten, niedrigeren Handlauf montiert, damit sich auch das Kuschelkind beim Stiegen steigen festhalten kann.


Nach dem Abendessen gingen wir noch einmal kurz in den Garten. Durch den Frost vor drei Wochen wurden leider alle Jungpflanzen im Hochbett kaputt. Ich habe deswegen wieder neue eingepflanzt. Hoffentlich wird es jetzt nicht mehr so kalt!


Muttertag! Ich durfte bis 9 Uhr ausschlafen. Meine zwei Männer überraschten mich anschließend mit zwei Blumensträußen und mein Mann machte köstliche Pfannkuchen. Herrlich! (Die selbstgemachte Muttertagskarte gibt es übrigens hier zum Download: klick)


Das neue Seil wurde natürlich sofort getestet und es klappte auf Anhieb wunderbar.


Durch das späte Frühstück ersparten wir uns heute das Mittagessen und hatten dadurch viel Zeit. Wir fuhren nach Linz und spazierten gemütlich über die Landstraße.


An der Donau war viel los: Ein Schiff, das gerade wieder ablegte und die lauten Geräusche vom Urfahraner Markt auf der anderen Seite. Anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn. Das hat dem Kuschelkind aber nicht so besonders gefallen.


Am Ende unseres Ausflugs gab's dann noch ein Eis für Mama und Papa und Eiswaffeln fürs Kuschelkind.


Zuhause wurde dann noch viel gespielt und am Abend hat der Papa noch für uns Drei gegrillt. Und so ging der schöne Tag langsam zu Ende. (Ich liebe die Aussicht von unserem Balkon!) Vielen Dank an meine zwei Männer!

Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Muttertag!