Mittwoch, 18. Januar 2017

Lieber Ohne-Familie-auf-dem-Familienparkplatz-Parker

Lieber Ohne-Familie-auf-dem-Familienparkplatz-Parker! Ich kenne dich nicht. Vielleicht bist du ein ganz netter Kerl. Aber du machst dich bei mir sehr unbeliebt. Diese Familienparkplätze sind toll, oder? Es ist doch super, wenn man einen dieser selten freien Parkplätze ergattern kann. Warum du - ohne Familie - das nächste Mal dein doofes Auto aber woanders parken solltest, will ich dir gerne erklären.


Familienparkplätze sind immer in Eingangsnähe des Supermarktes, Shopping Centers oder Möbelhauses. Aber nicht, weil du einfach nur faul sein kannst, sondern vor allem für die Sicherheit meiner Kinder. Denn weißt du was? Manche Autofahrer rasen leider auch auf Parkplätzen in einem Tempo, als wären sie auf einer Freilandstraße unterwegs.

Familienparkplätze sind außerdem breiter, als normale Parkplätze. Aber nicht, damit du einfach deine Fahrertüre aufreißen kannst, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen, sondern aus einem einfachen Grund: Hast du schon einmal eine Babyschale vom Einkaufswagen auf den Rücksitz gehoben oder ein Kleinkind in den Autositz gehievt und angeschnallt? Eine ziemlich schwere Angelegenheit, wenn man auf einem normal breiten Parkplatz steht und nach dem Einkauf plötzlich jemand auf 15 Zentimeter Abstand neben mir geparkt hat.

Familienparkplätze sind - wenn möglich - unter dem Dach. Aber nicht damit du aus Bequemlichkeit nicht nass wirst und deinen Regenschirm im Auto lassen kannst, sondern weil es für Eltern echt ein ziemlicher Aufwand ist, seinen Nachwuchs trocken zu halten! Das Baby in der Babyschale kann ja praktischerweise mit einem Regenschutz überzogen werden. Geht blitzschnell. Nur im Supermarkt weiß man nicht so recht, wo man das triefende Plastikungetüm verstauen soll. Auch das sichere Anschnallen von Babys und Kindern erfordert seine Zeit und man hat eben keine dritte Hand, um sich mit einem Regenschirm vor triefender Nässe zu schützen.

Lieber Ohne-Familie-auf-dem-Familienparkplatz-Parker. Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick geben, warum diese Parkplätze ihre Berechtigung haben und auch für Jene freigehalten werden sollen, die sie benötigen: Familien mit kleinen Kindern.

Sonntag, 15. Januar 2017

Wochenende in Bildern 14./15. Jänner

Willkommen zum ersten Wochenende in Bildern im neuen Jahr. Die letzten Wochenenden war immer ziemlich viel los: Weihnachten, Feiertage, Geburtstage. Da hatte ich leider oft keine Zeit zum Fotografieren. Aber dieses Mal mache ich gerne wieder einmal mit.

 
Am Samstag Vormittag waren wir nach einem ausgiebigen Frühstück im Einkaufszentrum unterwegs und warfen einen (wahrscheinlich) letzten Blick auf die weihnachtliche Dekoration.

 
Die Klopause nutzte ich schnell für ein Selfie. Wahnsinn, wie groß der Bauch schon ist, oder?

 
Auch für das Frühlingsbaby habe ich etwas eingekauft. Ich habe schon ganz vergessen, wie klein Babysachen sind.

 
Am Nachmittag wurde das Kuschelkind von den Großeltern bespaßt und ich nutzte die freie Zeit, um endlich mit dem Schwangerschaftstagebuch zu starten. (Da jenes vom Kuschelkind leider nicht mehr gedruckt wird und mir sonst absolut keines gefallen hat, habe ich einfach selbst eines gemacht.)

 
Außerdem haben wir diese süße Wolkenlampe hinter dem Bett vom Kuschelkind montiert.

 
Mit diesem angenehmen Licht, steht einem gemütlichen Vorleseabend nichts mehr im Weg.

 
Sonntag-Morgen: Zeit zum Zugspielen. Natürlich gemütlich in der Strumpfhose.

 
Das sind die Überreste unseres Schneemanns. Ganz ehrlich? Manchmal fühle ich mich genauso - total matt und geplättet.

 
Der Papa traf sich mit seiner Männerrunde zum gemütlichen Saunieren. Aber ich hatte ja Hilfe in der Küche: Das Kuschelkind half eifrig beim Fisch panieren.

 
Nach dem Mittagsschläfchen fuhren auch wir zu Freunden, wo wir lustige Spiele spielten und Kaffee und Kuchen naschten, bevor dann wieder die Männer zu uns stießen.

 
Den Sonntagabend verbrachten mein Mann und ich auf der Couch - mit etwas Musik für das Frühlingsbaby im Bauch.

Samstag, 14. Januar 2017

Herzmomente 02/17

Heute verrate ich euch wieder meine drei Herzmomente der letzten sieben Tage - also jene kleinen Ereignisse, die mein Herz mit Glück und Freude erfüllt haben und die ich einfach nicht in Vergessenheit geraten lassen will. Darum schreibe ich sie jede Woche nieder und freue mich dann Ende des Jahres über mehr als 150 schöne Erinnerungen. Ihr seid natürlich wieder herzlich eingeladen mitzumachen. Los geht's!


Herzmoment 4 - Schneemann bauen mit dem Kuschelkind

Am 9. Jänner war so viel toller Schnee in unserem Garten, dass ich und das Kuschelkind einfach einen Schneemann bauen mussten. Ich gebe zu: Ich habe den Aufwand eindeutig unterschätzt und meine Kräfte und Ausdauer in der fünfundzwanzigsten Schwangerschaftswoche wirklich überschätzt. Aber aufgeben war natürlich keine Alternative und so bauten das Kuschelkind und ich unseren ersten gemeinsamen Schneemann!

Herzmoment 5 - Das Kuschelkind wächst über sich hinaus

Aufgrund der vielen Feiertage und der Krankheitswelle fand in den letzten Wochen kein Kleinkindturnen statt. Am 12. Jänner ging es dann aber endlich wieder los und man konnte richtig sehen, dass das Kuschelkind in den letzten Wochen einen ordentlichen Entwicklungsschub gemacht hat. Alleine, ohne meine Hand zu halten, auf die Langbänke krabbeln oder vom Turnkasten freihändig auf die dicke Matte springen war alles plötzlich kein Problem mehr. Wahnsinn, wie selbstsicher mein kleiner Bub jetzt ist!

Herzmoment 6 - Der erste kleine Einkauf für das Frühlingsbaby

Liebe Mamis, ihr kennt das doch sicher? Irgendwann kommt man während der Schwangerschaft einfach an den Punkt, an dem man endlich etwas für den Nachwuchs kaufen möchte! Bei mir hat es immerhin bis zum siebten Monat gedauert, aber nun hat es mich gepackt: Obwohl wir ja noch einen Buben bekommen und dementsprechend gut mit Kleidung ausgestattet sind, habe ich mich am 14. Jänner durchgesetzt und eine Doppelpackung süßer Wickelbodies in Größe 56 gekauft. Hach!


Noch mehr Herzmomente gibt es hier: Herzmomente 01/2017

Donnerstag, 12. Januar 2017

Liebesbrief

Mein liebes Kuschelkind! Seit genau 834 Tagen bist du nun schon bei uns und hast mein Leben seitdem auf den Kopf gestellt. Die Nächte wurden plötzlich kürzer. Die Tage drehten sich plötzlich nicht mehr nur um mich. Vorher nicht gekannte Probleme tauchten auf. Neue Herausforderungen galt es zu bewerkstelligen. Doch 834 Mal bin ich abends eingeschlafen und wusste: Das ist genau richtig so.


Es macht mich so stolz, dir beim Wachsen zuzusehen und ich bin unsagbar froh, dass ich dich auf diesem Weg begleiten darf. Du wirst von Tag zu Tag selbständiger. Kannst vieles schon alleine. Möchtest am liebsten schon alles ohne Hilfe machen. Ich sitze dann daneben und feuere dich an. Hast du etwas Neues geschafft, dann applaudiere ich und du freust dich unendlich.

Manchmal, wenn ich dich dann beobachte und mir denke, was du doch schon für ein großer Bub geworden bist, läufst du plötzlich her, wirfst deine Arme um meinen Hals und tätschelst mit deinen kleinen Händen meinen Rücken. Oder aber, wenn du so verschmitzt grinst und dich einfach wegdrehst, wenn ich dir noch ein Gute-Nacht-Bussi geben möchte, du dich dafür in einem anderen Moment vollkommen überraschend auf deine Zehenspitzen stellst und mir ein Küsschen geben willst, dann könnte ich übergehen vor Glück. Diese kleinen Gesten sind es, die ich so unsagbar an dir liebe. Und diese kleinen Gesten sind es, die mich wissen lassen, dass du mich auch lieb hast.

Deine Mama.


Dieser Artikel ist Teil der Blogparade Wunderminuten mit dir von Mini and me.

Dienstag, 10. Januar 2017

Meine zweite Schwangerschaft - sechster Monat

Seit ein paar Tagen ist nun auch der sechste Schwangerschaftsmonat schon wieder vorbei und schön langsam stellen sich die ersten Beschwerden des letzten Trimesters ein: Nachts schlafe ich nicht mehr gut und tagsüber bin ich dementsprechend müde. Ich bin schon sehr gespannt, wie das in den letzten Monaten weitergeht - hier kommt aber erst noch mein Rückblick auf die Wochen einundzwanzig bis vierundzwanzig.

Sechster Schwangerschaftsmonat
 

Meine zweite Schwangerschaft - Rückblick auf den sechsten Monat


Diesen sechsten Monat habe ich sehr zweigeteilt erlebt: Begonnen hat es weniger schön, nämlich mit einem grippalen Infekt und einer anschließenden Nebenhöhlenentzündung. Nach Rücksprache mit meinem Arzt und meiner Hebamme half dann nur noch Antibiotika, das ich wirklich nur sehr ungern nahm. Aber letztendlich ging es mir dadurch wieder besser. Diese ständigen Kopfschmerzen haben mir das Leben echt schwer gemacht. Zwei Wochen war ich im Krankenstand - so lange wie noch nie! Doch manchmal musste ich mich ernsthaft fragen, ob es nicht am Schreibtisch im Büro weniger anstrengend ist, als zuhause mit einem Kleinkind, das ebenfalls nicht ganz fit ist. Doch auch diese anstrengenden beiden Wochen haben wir geschafft.

Kurz vor Weihnachten stand wieder ein Ultraschall-Termin am Programm. Ich hoffte so sehr, dass wir dieses Mal erfahren, ob wir noch einen Buben oder ein Mädchen bekommen würden. Gebannt schaute ich auf den Bildschirm. Mein Arzt kam noch gar nicht richtig zu Wort, da erkannte ich es schon: Ein Bub! Das Kuschelkind bekommt ein Brüderchen! Wir freuen uns schon so sehr auf den kleinen Mann.

Die letzten beiden Wochen ging es mir dann wirklich blendend. Der Bauch wächst und wächst und das Frühlingsbaby strampelt fleißig dahin. Meistens hält mich das Kuschelkind tagsüber auf Trab, während das Frühlingsbaby richtig aktiv wird, sobald ich im Bett liege und eigentlich schlafen möchte. Na, ob das so bleibt?

Meine bisherigen Rückblicke:
Erster bis dritter Schwangerschaftsmonat
Vierter Schwangerschaftsmonat
Fünfter Schwangerschaftsmonat

Freitag, 6. Januar 2017

Herzmomente 01/17

Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, zu einer neuen Blog-Kategorie: Den Herzmomenten! So, genug der Förmlichkeiten. Der Beginn eines neuen Jahres verleitet ja oftmals gerne dazu, sich neue Ziele zu setzen oder gute Vorsätze zu formulieren. Seien wir ehrlich: Die Klassiker Mehr Sport, Gesündere Ernährung, etc. stehen bei Vielen auf der Liste, werden aber selten das ganze Jahr durchgezogen.

Ich habe mir für heuer deshalb etwas ganz anderes vorgenommen: Ich möchte jede Woche meine drei Herzmomente bloggen - also drei schöne Erinnerungen der letzten sieben Tage. Auf diese Weise habe ich am Ende des Jahres über 150 schöne Momente, an die ich mich jederzeit wieder erinnern kann. Denn viel zu oft vergessen wir diese kleinen schönen Momente einfach. Deshalb lade ich euch ein: Macht doch mit! Postet in den Kommentaren eure drei Herzmomente der Woche. Habt ihr einen eigenen Blog? Dann  veröffentlicht eure drei Herzmomente doch dort und lasst mir den Link zu eurem Beitrag als Kommentar da. Ich würde mich freuen. So - jetzt geht's aber los mit den ersten Herzmomenten des Jahres!

Herzmomente 01/17



Herzmoment 1 - Unser Frühlingsbaby in 3 D betrachten

Ich freue mich immer auf die Ultraschalluntersuchungen! Anfangs sieht man nur ein kleines Pünktchen, dann ein Gummibärli, dann ein kleines turnendes Menschlein und zum Schluss schon ein richtiges Baby. Am 3. Jänner durften wir wieder einen Blick auf das Frühlingsbaby werfen. Dieses Mal sogar in 3 D! Zwar war das Frühlingsbaby, ähnlich wie damals das Kuschelkind, nicht so kooperativ und hatte meistens die Händchen vor dem Gesicht. Doch auf einem Foto konnten wir einen Blick auf das kleine Näschen und den winzigen Mund erhaschen. Einfach süß zu sehen, was da gerade in meinem dicken Bauch heranwächst!

Herzmoment 2 - Zum Geburtstag des Papas mit einem Gläschen Kindersekt anstoßen

Am 4. Jänner wurde der Papa des Kuschelkinds 30 Jahre alt. Das musste unsere kleine Familie natürlich gebührend feiern. Als mich also mein Mann am frühen Nachmittag vom Auto aus anrief, und uns mitteilte, dass er nun von der Arbeit nach Hause kommt, deckten das Kuschelkind und ich schnell den Geburtstagstisch: Zwei Packerl, eine Zeichnung vom Kuschelkind, drei Sektgläser und eine Flasche alkoholfreien Kindersekt. Immerhin dürfen aktuell zwei von drei Familienmitgliedern keinen Alkohol trinken. Geschmeckt hat er uns dreien sehr gut. Das Kuschelkind hat gleich nach einem zweiten Gläschen verlangt.

Herzmoment 3 - Am Feiertag zu dritt in die Therme

Wobei zu dritt stimmt ja nun nicht wirklich, immerhin ist ja auch mein kleiner Bauchzwerg dabei. Je größer und schwerer der Bauch wird, umso angenehmer wird es, sich im warmen Thermalwasser treiben zu lassen. Zugegeben: Es war ganz schön viel los. Doch wir waren bei den ersten Besuchern dabei und konnten uns drei schöne Liegen aussuchen. Außerdem haben wir uns eine eher kleine, ruhige Therme für unseren Feiertagsausflug ausgesucht. Das Kuschelkind wollte kaum aus dem Wasser raus. Mega entspannend für die Eltern ist so ein Thermenbesuch meistens nicht, aber dennoch: Ein super Herzmoment!

Donnerstag, 5. Januar 2017

Frohes Neues! #WMDEDGT 01/17

Willkommen im neuen Jahr! Auch im Jänner geht es hier am Blog wieder weiter mit dem Tagebuchbloggen nach dem Vorbild von Frau Brüllen. Jeden fünften des Monats erzähle ich euch, was wir den ganzen Tag so machen. Manchmal sind wirklich spannende Dinge dabei, aber hauptsächlich nehme ich euch mit in unseren Alltag. So auch heute.

Um halb sieben ist das Kuschelkind wach und bestätigt damit wieder einmal: Auch wenn es am Vortag eine Stunde später ins Bett geht, schläft es deshalb am nächsten Morgen nicht länger. Heute war es sogar früher munter, als an den letzten Tagen. Es ist Donnerstag und ich habe heute Urlaub. Deshalb ist der Papa schon in der Arbeit. Normalerweise ist ja donnerstags Papa-Sohn-Vormittag. Das Kuschelkind ist aber aufgrund der vielen Feiertage auch irgendwie aus dem Rhythmus und so fällt es zum Glück nicht auf, dass heute ich ins Kinderzimmer komme und noch eine halbe Stunde mit ihm kuschle, bevor wir dann endgültig aufstehen. Ich komme momentan vormittags sehr langsam in die Gänge und würde am liebsten bis Mittag schlafen. Ob's wohl an der Schwangerschaft liegt?

Wir ziehen uns an. Eine gemütliche Jogginghose für mich und eine weiche Strumpfhose für den Kuschelbub. Herrlich, so ein Urlaubstag! Dann gehen wir ins Wohnzimmer, wo - wie jeden Morgen - der Nannenaum bestaunt wird. Ich fürchte mich schon vor dem Tag, an dem das Kuschelkind keinen Christbaum mehr im Wohnzimmer vorfindet. Mehr (=Kuschelkind) oder weniger (=ich) motiviert bauen wir eine tolle neue Strecke mit den Holzschienen und lassen den Zug fahren. Dann frühstücken wir schnell ein Marmeladebrot und gehen Zähneputzen. Das Kuschelkind hilft mir beim Aufbetten und wir räumen die Waschmaschine ein. Es läutet an der Türe: Die Sternsinger sind da und singen und beten für uns. Dem Kuschelkind gefällt's natürlich!

Der Vormittag verläuft gemütlich: Wir hören ein paar Hörspiele, spielen mit dem Zug und naschen Mandarinen. Zum Mittagessen kochen wir Nudeln mit Pesto und Tomatensauce. Das Kuschelkind hilft auch hier tüchtig mit. Kaum gehe ich in die Küche, läuft es schon mit seinem kleinen Kinderstuhl hinterher, stellt sich hinauf und beobachtet und assistiert. Während des Essens hören wir noch ein Hörspiel, dann gehen wir nach oben. Ich lege mich zum Kuschelkind ins Bettchen und binnen zehn Minuten schläft es tief und fest. Wow - das ging wirklich schnell!

Ich räume noch eben die Waschmaschine aus und den Geschirrspüler ein, starte den Laptop und tippe diese Zeilen, während das Sofa hinter dem Bildschirm schon sehr verlockend aussieht. Ich mach' dann auch erst mal Siesta!

Nach etwa 80 Minuten ist das Kuschelkind ausgeschlafen. Wir schalten gemeinsam noch eine Ladung Wäsche ein und beschließen, in den Garten zu gehen. Der ist nämlich voll Schnee und davon gab es in diesem Winter bis jetzt noch nicht viel. Das Anziehen dauert allerdings eine Ewigkeit: Die Schneehose über die Strumpfhose; Handschuhe, Schal und Haube; dann die dicke Schneejacke und zum Schluss die Schneestiefel. Puh!


Dem Kuschelkind macht es aber richtig Spaß im Schnee zu laufen, mit einem Stock Muster in den Schnee zu zeichnen oder einen Ball unseren kleinen Hügel hinunter rollen zu lassen. Doch dann wird uns langsam kalt und wir beschließen, drinnen weiter zu spielen. Um etwa drei Uhr kommt der Papa heim, schnappt sich seinen Sohn und fährt mit ihm gemeinsam noch schnell einkaufen, während ich gemütlich duschen gehen kann.

Wieder daheim, packen die beiden Männer noch schnell ein Geschenk ein, ich lege die Wäsche zusammen und wir machen uns fertig. Die Tante meines Mannes feiert heute einen runden Geburtstag mit der ganzen Verwandtschaft. Um sechs Uhr geht's los. Die Wartezeit aufs Essen verkürzen wir dem Kuschelkind mit vielen Büchern, Spielen und Malheftchen. Dann lassen wir uns ein köstliches Bratl schmecken und sogar das sonst sehr wählerische Kuschelkind isst fleißig. Als Nachspeise gibt's ein Kugerl Vanilleeis.

Nach vielem Singen, Spielen und Fotos ansehen, machen wir uns um fast neun Uhr auf den Heimweg. Das Kuschelkind ist schon richtig müde. Um halb zehn Uhr schläft es friedlich in seinem Bettchen ein - zwei Stunden später als üblich. Ich freue mich schon darauf, morgen dementsprechend länger schlafen zu können... Oder... Moment... Habe ich da nicht etwas vergessen?



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