Achtsamkeit in 2018
So achtsam wird mein Zweitausendachtzehn
7. Januar 2018

Herzmomente 01/2018

Herzmomente 01/2018

Meine Herzmomente – auch im neuen Jahr.

Im letzten Jahr habe ich wöchentlich meine drei Herzmomente festgehalten. Viele Leser haben diese kleinen persönlichen Eindrücke aus unserem Familienleben immer gebannt verfolgt und für mich selbst dienen meine Herzmomente als virtuelles Tagebuch. Deshalb möchte ich meine Herzmomente auch im neuen Jahr fortführen – allerdings ein wenig anders. Denn wie ihr in meinem letzten Blog-Beitrag lesen konntet, versuche ich achtsamer mit mir selbst zu sein. Ich habe das Glück, dass mein Blog mein Hobby ist und ich selbst bestimmen kann, ob und wann ich meine Beiträge veröffentliche. Gerade wenn der Alltag sehr stressig ist, bin ich dankbar mich nicht an Deadlines halten zu müssen und wenn ich tagsüber von meinen Jungs sehr gefordert wurde, dann lege ich abends lieber die Füße hoch, anstatt vor dem Laptop zu sitzen.

Deshalb erscheinen meine Herzmomente künftig nicht mehr wöchentlich, sondern dann, wenn es für mich passt. Dafür verrate ich euch manchmal auch gleich mehr als drei Herzmomente – manchmal vielleicht auch weniger. Ich möchte damit diesen Gedanken „Ich muss heute noch meine Herzmomente veröffentlichen!“ aus meinem Kopf vertreiben und denke mir lieber: „Oh, was für ein schöner Moment! Den möchte ich mit euch teilen.“ In diesem Sinne erzähle ich euch nun die ersten Herzmomente des Jahres. Das Bild haben wir übrigens für den Papa zum Geburtstag gemalt. Die Hand stammt vom Kuschelbuben und die Füßchen vom Frühlingsbaby.

 

Herzmomente 01/2018

 

Herzmoment 157 – Happy New Year!

Silvester verbrachten wir Vier bei Oma und Opa – meinen lieben Schwiegereltern. Ich habe dem Kuschelbuben von Anfang an gesagt, dass er heute so lange aufbleiben darf, wie er möchte und eigentlich fest damit gerechnet, dass er spätestens um 22 Uhr vor Erschöpfung umfällt. Immerhin steht er spätestens um 6 Uhr früh auf und Mittagsschläfchen macht er auch keines mehr. Deshalb haben wir unser kleines Feuerwerk schon um halb zehn veranstaltet. Doch während das Frühlingsbaby trotz Raketenknallen friedlich um sieben Uhr eingeschlafen ist, überraschte mich der Große und wollte nicht ins Bett.

Um kurz vor Mitternacht wurde der kleine Bruder wach, ich holte ihn schnell noch aus dem Bettchen hinüber ins Wohnzimmer, wo wir gerade mit (Kinder-)Sekt die letzten Sekunden des alten Jahres auszählten. Happy New Year! Danach stillte ich das Frühlingsbaby im Gästezimmer wieder in den Schlaf und als ich zurück kam, war der Kuschelbub schon in seinem Bett und schlief wie ein Stein. Der Walzer, der im Radio traditionellerweise beim Jahreswechsel gespielt wird und das Tänzchen mit der Oma waren wohl dermaßen einschläfernd, dass er nicht einmal aufwachte, als sie ihn ins Bett trugen.

 

Herzmoment 158 – Danke, Mama.

Hallo du liebe Trotzphase! Der Kuschelbub ist manchmal ziemlich anstrengend: Er tobt und wütet gerne herum und brüllt dabei hin und wieder so laut, dass ich schon fürchte, dass jeden Moment ein Nachbar bei uns läutet. So auch in dieser Woche: Es war schon am Abend. Der Papa fütterte gerade noch das Frühlingsbaby, als ich nach oben ging um (wie immer um diese Uhrzeit) noch einmal ordentlich zu lüften. Hinter mir schloss ich unser Treppenschutzgitter, das im oberen Stockwerk angebracht war und öffnete alle Fenster und Balkontüren. Da kam der Kuschelbub die Treppe hoch und als er an dem verschlossenen Gitter ankam und ich ihm nicht aufmachte, begann er lauthals zu schimpfen. Ich erklärte ihm, dass es wegen der offenen Fenster gerade zu gefährlich ist und er solle doch in der Zwischenzeit beim Papa warten.

Davon wollte er nichts wissen und während ich noch eben das Chaos im Kinderzimmer beseitigt und die Wäsche zusammengelegt habe, fing er an sich hineinzusteigern. Er lärmte und brüllte. Nachdem ich alle Fenster wieder geschlossen habe, saß er immer noch blaffend auf der oberste Stufe und ich öffnete das Treppenschutzgitter. Ich ging ins Schlafzimmer, da kam er auch schon hinterher gestürmt. Ich dachte er macht jetzt seinem Ärger Luft und haut mich. Doch er kam angelaufen, schlang seine Arme um meine Beine, drückte mich ganz fest und sagte: „Danke, dass du aufgemacht hast, Mama.

 

Herzmoment 159 – Fernsehabend (mit Pausen)

Es gibt ja eigentlich nicht vieles, das ich mir momentan im Fernsehen ansehe. Doch jetzt startete die neue Staffel der Vorstadtweiber und diese Serie finde ich sehr amüsant. Da momentan an einen Kinobesuch gar nicht zu denken ist, da mich das Frühlingsbaby nachts manchmal stündlich braucht, habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Natürlich mit einer ganzen Tüte Nachos und einem Glas Käsesauce. Herrlich! War fast wie im Kino. Das Frühlingsbaby meinte es auch gut mit mir und verlangte kurz vor Beginn der ersten Folge, gleich danach und dann erst wieder nach dem Ende der zweiten Folge nach mir. Super Timing, kleiner Spatz!

 

Christina ichmitkind Blog

 

 

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

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