Herzmomente 40/2017
Herzmomente 40/2017
7. Oktober 2017
Herzmomente 42/2017
Herzmomente 42/2017
22. Oktober 2017

Herzmomente 41/2017

Herzmomente 41/2017

Meine drei Herzmomente in einer nicht ganz so feinen Woche.

Dieses Mal kommen die Herzmomente wieder verspätet, denn ich habe mir ein paar Tage Blog-Pause genommen. Ich spürte schon länger, wie meine Energiereserven langsam immer weniger wurden. Die Belastung als Zweifach-Mama ist größer, als ich es mir vorgestellt habe – zumindest in unserer derzeitigen Konstellation: Ein Kleinkind mitten in der Autonomiephase, das tagsüber die volle Aufmerksamkeit fordert und ein Baby im Wachstumsschub, das nachts sehr schlecht schläft. Stress, Anstrengung und Schlafmangel. Das ganze führte dann zum Totalabsturz. Mit Schüttelfrost und Fieber lag ich vollkommen kraft- und mutlos auf der Couch: Brustentzündung. Doch ich habe Hilfe bekommen und deshalb widme ich meine Herzmomente dieses Mal den Personen, die sofort für mich zur Stelle waren.

 

Herzmomente 41/2017

 

Herzmoment 118 – Mein Herzensmensch

Ich mag ja manchmal über den Papa schimpfen, wenn er länger arbeiten muss oder kurzfristig ins Kino oder ins Fitness-Studio geht und mich mit den beiden Jungs alleine lässt. Doch ich kann mir sicher sein: Wenn der Hut brennt, dann ist er sofort da. So auch an diesem Mittwoch, als ich zitternd und fiebernd nicht wusste, was ich mit mir oder meinen Söhnen anstellen soll. Eine Nachricht hat genügt, er entschuldigte sich in der Arbeit und fuhr nach Hause. Er übernahm die Betreuung der Jungs, kochte, fuhr mich zum Arzt, holte meine Medikamente aus der Apotheke und organisierte jemanden, der mir am nächsten Tag hilft. Vielen Dank, dass du immer für mich da bist und auf mich schaust. Keiner kennt mich so gut, wie du und weiß mit einem Blick, wie es mir geht.

 

Herzmoment 119 – Rasche Hilfe

Ein Dank gebührt auch meinem Arzt, der mich sogar außerhalb seiner Ordinationszeiten untersucht und super behandelt hat. Es war mir sehr wichtig, dass ich trotz der Brustentzündung weiterhin stillen kann und er hat mich sofort darin bestärkt und die Medikamente dementsprechend ausgesucht. Auch wenn es anfangs wirklich richtig, richtig schmerzhaft war: Das Durchhalten hat sich gelohnt, denn bereits zwei Tage später funktionierte das Stillen wieder einwandfrei.

 

Herzmoment 120 – So viel Unterstützung

Die nächsten Tage wurde ich umsorgt und unterstützt. Meine Eltern und Schwiegereltern – Familie und auch Freunde – haben mir sofort ihre Hilfe angeboten. Ich konnte Schlaf nachholen, die Kinderbetreuung ein Stück weit abgeben und musste mich nicht um Haushalt oder Essen kümmern. Ich konnte ruhen und gesund werden. Es heißt immer, es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen. Das stimmt tatsächlich. Hätte ich keine Unterstützung erhalten, dann hätte ich mich garantiert nicht so schnell wieder erholt und wäre langfristig wohl in einem Burn-out oder einer Depression gelandet. Deshalb: Vielen Dank an die Bewohner meines Dorfes! Seid euch sicher, dass auch ich da sein werde, wenn ihr Hilfe braucht.

 

Wie geht’s nun weiter? Es war mir wichtig, meine Herzmomente aufzuschreiben, damit ich sie nicht in der Zwischenzeit vergesse. Generell wird es aber in den nächsten Tagen und Wochen etwas ruhiger werden am Blog. Ich bin zwar körperlich wieder ganz gesund, doch meine Nächte sind nach wie vor kurz und meine Tage anstrengend. Deshalb schalte ich nun einen Gang zurück und tausche den Laptop gegen die Couch.

 

Christina ichmitkind Blog

 

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

 

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