Herzmomente 52/2017
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31. Dezember 2017
Herzmomente 01/2018
Herzmomente 01/2018
9. Januar 2018

So achtsam wird mein Zweitausendachtzehn

Achtsamkeit in 2018

Mein Vorsatz für 2018: Achtsamkeit.

Kurz nach Weihnachten wurde ich krank. Schon wieder. Irgendwie war ich das in den letzten beiden Jahren sehr häufig. Mein Immunsystem ist nicht gerade das Beste und wird nun seit Monaten vor allem durch eine Sache belastet: Schlafmangel. Denn – ich wiederhole mich hier wahrscheinlich: Das Frühlingsbaby schläft sehr schlecht. Schlafphasen von über zwei Stunden sind bei dem kleinen Mann wirklich eine Seltenheit. Manchmal ist er nachts stundenlang wach und lässt auch uns Eltern nicht mehr weiterschlafen. Und wenn er sich dann doch irgendwann wieder in den Schlaf gestillt hat, wacht um halb sechs Uhr der große Bruder auf, der nun seit einiger Zeit tagsüber kein Schläfchen mehr macht und meine volle Aufmerksamkeit einfordert.

Somit fängt mein Mama-Tag weit vor 6 Uhr früh an und endet erst nach 19 Uhr, wenn beide schlafen. Doch selbst dann beginnt für mich keine richtige Nachtruhe, da der Kleine regelmäßig aufwacht und nach mir verlangt. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals zuvor so erschöpft und ausgelaugt war. Weder in meinen wildesten Party-Zeiten, noch kurz vor der Matura, während der Diplomprüfung oder im stressigsten Berufsalltag. Und das geht nun schon seit dem letzten Sommer so.

 

Achtsamkeit in 2018

 

Mein achtsames Zweitausendachtzehn.

Doch ich bin mir sicher: Diese anstrengende Zeit geht vorbei. Um gestärkt aus dieser momentanen Situation hervor zu gehen, muss ich aber eines sein: Achtsam. Vor allem mit mir selbst. Wenn meine Kinder 100 % von mir fordern, muss ich mich von allem lossagen, das mich belastet. Und genau das ist mein Vorsatz für 2018. Es gibt im Leben vieles, das man beibehält, weil es einfach immer so war. Ich möchte meine Gewohnheiten reflektieren. Tut mir das gut? Würde mich etwas anderes vielleicht glücklicher machen?

Bereits das letzte halbe Jahr habe ich versucht minimalistischer zu leben. Doch Minimalismus beschränkt sich nicht nur auf das Konsumverhalten, sondern es geht auch um den Alltag. Ich bin das gesamte Jahr 2018 in Karenz und obwohl ich ja eigentlich schon seit Mai 2017 nichts mache, sind meine Tage vollgestopft. Verabredungen werden oft wochenlang im Voraus geplant, denn für spontane Besuche findet sich in meinem Terminkalender kein Platz. Wie doof ist das denn? Genau diese ständigen Termine muss ich genauer unter die Lupe nehmen und vor allem eines: Reduzieren.

Ich möchte nicht nur in meinem Kalender und in meinem Kleiderschrank Platz machen, sondern auch in meinem Kopf. Ein Beispiel: Ich bin den ganzen Tag umgeben von meinen zwei Buben und wenn ich dann abends Zeit für mich habe, lese ich Bücher und Beiträge über Trotzphase und schlechten Babyschlaf. Manchmal organisiere ich mir einen Babysitter, um Vorträge mit den Themen „Babys schlafen anders“ oder „Engel und Bengel“ zu besuchen. Was hat’s gebracht? Mein Kopf ist gefüllt mit theoretischem Halbwissen, das mir im Alltag aber rein gar nicht weiterhilft. Was tatsächlich helfen würde: Eingestehen, dass die Situation eben so ist, wie sie ist. Und statt dem Fachbuch abends lieber mit einem kitschigen Roman in der Hand einschlafen und statt zu einem Vortrag lieber ins Kino gehen.

 

Achtsamkeit und Minimalismus – auch digital.

Mein Blog wird mir einerseits für diesen Vorsatz eine große Hilfe sein, denn durch das Niederschreiben meiner Gedanken, bekomme ich meinen Kopf wieder frei. Auf der anderen Seite benötigt so ein Blogbeitrag viel Zeit – mehr, als es vielleicht für den Leser den Anschein hat. Meistens schreibe ich abends, denn tagsüber habe ich keine Gelegenheit. Untertags nutze ich die freien Minuten um meine E-Mails zu checken, einen Blick auf die aktuellen Statistiken zu werfen oder um die neuesten Aktivitäten auf Facebook, Pinterest und Co zu verfolgen. Außerdem kommen mir täglich neue Ideen für spannende Blogbeiträge.

Ich liebe es zu bloggen. Doch nach einer kurzen Nacht und einem anstrengenden Tag muss der Blog einfach ruhen. Darum werde ich auch die kommenden Blogbeiträge gut reflektieren: Ist mir das Thema wichtig? Ist es für meine Leser interessant? Kann der Beitrag noch eine halbes Jahr warten, bis sich die Schlafsituation entschärft hat? Wenn ihr also über einen längeren Zeitraum keine neuen Beiträge von mir lesen könnt, dann heißt das nicht, dass ich keine Lust habe zu bloggen, sondern nur, dass mir momentan die Energie dazu fehlt. Dann denkt an mich, sendet mir ein paar positive Gedanken rüber und macht es wie ich: Seid achtsam.

 

Christina ichmitkind Blog

 

 

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

 

Achtsamkeit und Minimalismus

 

 

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