Pancakes mit Zimt-Zucker und Nektarinen
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5. August 2017

Erkenntnisse einer Mehrfach-Mama: Ein Kind ist kein Kind. Und zwei Kinder sind wie drei.

Ein Kind ist kein Kind. Zwei Kinder sind wie drei Kinder:

Was ist dran? Ein Kind ist kein Kind. Zwei Kinder sind wie drei.

Als ich zum Frühlingsbaby (also unserem zweiten Spross) schwanger war, bekam ich viele (mehr oder weniger) kluge Weisheiten von anderen Mehrfach-Eltern zu hören. Am meisten in Erinnerung geblieben sind mir dabei die Prophezeiungen: Ein Kind ist kein Kind. Und: Zwei Kinder sind wie drei. Klingt doch fast ein bisschen beängstigend, wenn man in Kürze sein zweites Kind zur Welt bringt. Nun sind wir schon seit fast drei Monaten eine vierköpfige Familie und damit ist es Zeit, für ein Fazit. Stimmt es also wirklich?

 

Ein Kind ist kein Kind. Zwei Kinder sind wie drei Kinder:

 

Ein Kind ist kein Kind.

Wie ist das denn zu verstehen? Ganz einfach: Zwei Kinder sind so anstrengend, dass man sich eigentlich fragen muss, warum man damals mit einem Kind schon beinahe überfordert gewesen ist. Ein Kind. Nur ein Kind. Ein Kinderspiel, oder? Tatsächlich ist es so, dass ich mich mittlerweile oft dabei ertappe, wenn ich denke: Was habe ich eigentlich damals so gemacht? Als das Kuschelkind noch ein Baby war, so wie sein Bruder jetzt. Das müsste doch die schönste Zeit in meinem Leben gewesen sein. Babys schlafen immerhin so viel. Sie sind so pflegeleicht. Stillen, Windeln wechseln, tragen und ein bisschen bespaßen. Und schon schläft das kleine Kerlchen wieder. Total easy, oder?

Jein. Ein Kind ist nur dann kein Kind, wenn man zwei Kinder hat. Klingt kompliziert, aber ich finde, es trifft zu. Beim ersten Kind war ich einfach hypernervös und schnell überfordert. Die ganze Situation war neu und es quälten mich hundert Fragen. Trinkt es genug? Macht es genug volle Windeln? Warum weint es? Wie oft soll ich es baden? Bei welcher Temperatur? Wie soll ich es anziehen? Ist ihm zu warm? Ist ihm zu kalt? Und wie zum Geier merke ich, ob es ihm zu warm oder zu kalt ist?

Beim zweiten Kind (beziehungsweise Baby – denn meine Erfahrung reicht aktuell noch nicht weiter) bin ich viel entspannter. Ich kenne mich einfach schon aus. Die ganze Nervosität beim ersten Baby ist einer Routiniertheit gewichen. Natürlich sind alle Babys verschieden, doch im Prinzip haben sie die gleichen Bedürfnisse und kommunizieren auf die gleiche Art und Weise mit uns Eltern. Beim ersten Baby musste ich die Sprache erst lernen. Ohne Worte verstand ich irgendwann, was Hunger, volle Windel, oder Müdigkeit heißt. Dieses Wissen hilft mir jetzt beim Frühlingsbaby enorm. Deshalb kommt es mir tatsächlich vor, als wäre das Leben mit nur einem Baby eine rosarote, plüschige Hello Kitty-Welt. Und das Leben mit zwei Kindern? Bitte weiterlesen:

 

Zwei Kinder sind wie drei Kinder.

Sobald man mehr Kinder hat, macht es also keinen Unterschied mehr, ob zwei oder drei? Jein. Ich weiß nicht, wie das Leben mit drei Kindern so ist. (Vielleicht möchte sich eine Dreifach-Mama bei den Kommentaren zu Wort melden?) Doch eines kann ich bestätigen: Der Schritt von einem Kind zu zwei Kindern ist enorm. Und das aus einem ganz einfachen Grund: Als ich mit dem Kuschelbuben alleine war, hatte ich genügend Zeit für mich, meine Hobbys und den Haushalt. Denn als Baby hat er ohnehin viel geschlafen und auch bis vor kurzem wurde regelmäßig ein Mittagsschlaf gemacht. Je weniger er schläft, umso länger kann er sich auch schon alleine beschäftigen. Diese Zeit kann man als Mama super nutzen. Es tut manchmal auch einfach wahnsinnig gut, selbst ein Schläfchen zu machen. Als Einfach-Mama hatte ich sogar noch Zeit fürs Fitnessstudio.

Jetzt habe ich zwei Kinder, die tagsüber prinzipiell nie gleichzeitig schlafen. Und während der Kuschelbub mit seinen fast drei Jahren aktuell erst um halb acht ins Bett geht, ist das Frühlingsbaby morgens um fünf Uhr komplett ausgeschlafen. Dann bin ich die meiste Zeit des Tages mit den beiden alleine, denn der Kuschelbub geht vorerst noch nicht in den Kindergarten. Das ist lange. Das ist ein vierzehn Stunden Job. Ohne Mittagspause.

Es gibt schlicht und einfach keine Pause mehr. Der Haushalt muss nebenbei gemacht werden. Ich koche, wenn das Baby schläft und das Kind spielt. Steht das Essen dann auf dem Tisch, ist das Baby meist schon wieder munter. Einen richtigen Rhythmus kann das Frühlingsbaby schwer entwickeln, denn seine Schlafzeiten stehen in Abhängigkeit zu den Launen seines Bruders, der momentan das laute Quietschen für sich entdeckt hat. Wie sagt man so schön: Einer schreit immer. Zwar kommt der Papa nachmittags nach Hause, doch je vorangeschrittener der Tag, umso anstrengender sind Baby und Kind. Tatsache ist: Ich habe von fünf Uhr früh bis halb acht Abends im Alltag kaum Zeit für mich, außer die Großeltern oder der Onkel sind zu Besuch. (Danke an dieser Stelle an Euch!)

Also denke ich: Ein Leben mit zwei Kleinkindern grenzt schon ein wenig an Selbstaufgabe. Ich denke nicht, dass es mit drein aus dieser Sicht sehr viel anders wäre. Vielleicht müsste ich dann mit noch weniger Schlaf auskommen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Leben als Zweifach-Mama so weiter entwickelt. Wie wird es wohl, wenn aus dem Frühlingsbaby ein Kleinkind wird? Wie wird es, wenn der Kuschelbub in den Kindergarten geht? Was kommt auf uns zu, wenn beide in die Schule gehen? Es bleibt spannend. Vielleicht bekomme ich bis dahin ja noch ein paar (mehr oder weniger) kluge Weisheiten.

 

Ein Kind ist wie kein Kind. Zwei Kinder sind wie drei Kinder.

Mehr zum Thema: Fünf Fakten über mein neues Leben als Zweifach-Mama.

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

 

15 Kommentare

  1. Ich bin fünffache Mutter und ich empfinde es – für uns – ab dem 3. Kind nicht mehr als Steigerung.
    Ich hatte 3 Kinder unter 3 Jahren und das war eine seeeehr intensive Zeit – um es mal so auszudrücken. Dann waren es 4 unter 5 Jahren – und das machte wirklich absolut keinen Unterschied – und dann im Anschluss ab 5 Kinder unter 7 Jahren ging es sogar richtig bergauf, weil die Älteren immer selbstständiger werden.

    Also ein Kind ist für mich heute wie Urlaub. Denn das geht so nebenher und fällt nicht auf. Alles ist Routine und in der Zeit die ich normal für 5 habe dann nur 1 versorgen zu müssen… Die Rechnung geht glaub ich für jeden auf. Aber ich weiß auch noch wie anstrengend die Zeit mit meinem ersten Kind war und wie oft ich in der Zeit am Limit war.

  2. Melanie sagt:

    Hehe, wir haben nach dem großen nochmal Zwillinge bekommen – mit nur 2 Jahren Abstand!
    Selbstaufgabe ist das richtige Wort. Ich bin von morgens bis abends 18 Uhr mit den dreien alleine u der Grosse ebenfalls noch nicht im Kindergarten.
    Wir leben aber alle noch. 😉

  3. Verena sagt:

    Hallo! erstmal herzlichen Glückwunsch auch von mir noch zum zweiten Kind! Ich habe nach 18 Monaten mit einem Baby Zwillinge bekommen – kenne also nir 1 und 3 Kinder.
    Und definitiv sind drei Kinder nicht wie zwei Kinder!!!! Menschen habe 2 Arme, 2 Seiten zum Sitzen, zum Kuscheln zum Liegen.. und es gibt immer einen dritten, der nachgeben muss und der Mama weniger nahe ist. es gibt zwar viele Kompromisse, angefangen mit der dritte liegt auf der Mama drauf! aber das funktioniert mit zunehmenden Gewicht dann halt auch irgendwann nimmer.
    Nun ja, jedenfalls genieße ich es, wenn ich mal nur 2 Kinder zuhause habe. Noch ein wichtiger Faktor ist nämlich bei 3 Kindern, dass gewöhnlich 2 gut miteinander spielen und einer nicht mit dem Zweiergespann harmoniert – in wechselnder Besetzung. Ich glaube, dass zwischen 2 und 3 ein ebenso großer Schritt ist. Außerdem verändert sich mit einem Neuankömmling jedesmal wieder das Familiengefüge und es dauert eine Weile bis alles wieder rund und harmonsich läuft – eben bis jeder so wieder seinen Platz gefunden hat.
    Manchmal weiß ich nicht, wem ich zuerst helfen / antworten / trösten soll, aber ich liebe sie alle! Liebe Grüße, Verena

  4. Waltraud sagt:

    Richtig herausfordernd wurde es bei uns als unsere Kleine mit ca. 13 Monaten anfing sich gegen Ihren Bruder, damals 5, zu behaupten. Seit dem wird vom Aufstehen bis zum Zubettgehen gestritten – mit kurzen Pausen in denen sie sich innig lieben , ca. 3 min pro Tag. Die Zeiten mit nur einem Kind sind wie Wellnessurlaub.

    • Claudia sagt:

      Als Mutter von 3 Kindern mit einem Abstand von je 2 Jahren kann ich sagen, dass es definitiv noch eine Steigerung zu 2 Kinder gibt. Zum Schlafen kommt man kaum mehr und die Ältesten müssen oft zurückstecken, auch wenn ich versuche, ihr so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu schenken. Es kommt aber sicher auch drauf an, ob man ruhige oder wie ich sehr aktive Kinder hat

  5. Viola sagt:

    Ich weiß nicht, wie zwei Kinder sind, aber ich beglückwünsche jeden, der Kinder hat, die der obigen Beschreibung entsprechen.
    Ich habe nur eins. Das ist jetzt 6 Monate alt. Es macht, seitdem es 2 Monate alt ist, keine Anstalten vor 23h zu schlafen. Und um 6h morgens ist die Nacht zuende.
    Prima, könnte man denken, 7 Stunden Schlaf.
    Von wegen. In diesen 7h trinkt er 3 volle Fläschchen Milch aus und muss 3x gewickelt werden. Das führt dazu, dass ich max. 1:30h Schlaf am Stück bekomme. Seit 6 Monaten.
    Und dann, ab 6h fängt ein 19h Dauerjob an. Er ist nämlich topfit dann und will bespaßt werden.
    Ja, aber schläft er tagsüber gar nicht? Doch. Solange ich wach neben ihm sitze und ihm alle 10 Minuten den Schnuller zurück in den mund schiebe – oder ihn gleich auf meinem Arm schlafen lasse.
    Er ist übrigens auch noch ein Riese. Mit 3 Monaten 70cm und 9kg. Zähne waren mit 4 Monaten oben und unten da.
    Der Kurze ist völlig gesund laut Kinderarzt und einfach nur ein bisschen schneller als andere – und aktiver.

    Wenn mir nochmal jemand sagt, dass ich schlafen solle, wenn mein Kind schläft, dann geh ich ihm vermutlich an die Gurgel. Das ging schon in der Schwangerschaft nicht, weil er stundenlang gegen meine Rippen trat, bevor er sich entschloss, mit 5kg meinen Bauch zu verlassen. Übrigend fühlbar ab der 12. Woche. Glaubt ihr nicht? Mir doch egal. Wie so vieles mittlerweile, was man sich als Mutter anhören muss, was Außenstehende vermeintlich besser wissen. (Die Frauenärztin glaubte mir übrigens ziemlich schnell, nachdem sie ihn auf dem Ultraschall gesehen hatte und laut loslachen musste.)

    “Ein Kind ist kein Kind?”
    Ja, ganz großartig, wenn das für die Durchschnittsmami rückwirkend so ist. Aber ich bin jeder anderen Mutter, die Kinder hatte, die im ersten Jahr viel geschlafen haben oder im Vergleich einfach waren, dankbar, wenn sie sich so einen Spruch mir gegenüber schenkt. Denn nicht jedes Kind ist gleich.

    So, das musste mal raus. Jetzt dürft ihr mir Mut zusprechen oder mich beschimpfen. 😉

    • Viola sagt:

      Dies übrigens auch als kleine Ermutigung für andere Muttis, denen es ähnlich geht. Lasst Euch nicht unterkriegen, nur weil Euch z.B. die mehrfache Schwiegermutti sagt, wie einfach doch alles sein müsste für Euch.

    • Johanna sagt:

      Liebe viola! Ich kann dich so verstehen… Meine sehr zarte Tochter hat ein Wunderbares Temperament, ist offen und neugierig- und möchte gerne jede Sekunde ihres Lebens mit mir interagieren. “dann sag ihr doch, dass sie alleine spielen soll. Das muss sie lernen” nix half, sie schlief ja auch nur auf mir drauf. Ich liebe sie über alles, aber wenn ich andere Mütter mit Kindern sehe, die dann in Ruhe Kaffee trinken, während das Kind seelenruhig daneben spielt, dann wird mir klar, warum ich das Mamasein so viel anstrengender finde als andere. Es gibt einfach Kinder, die brauchen mehr. Dafür tröste ich mich damit, dass ich merke, wie ihr – für mich manchmal nerviges- inkontaktseinwollen mit fortschreitendem Alter zum Vorteil für sie wird. Kita Eingewöhnung? Kein Problem. Neue Freunde finden? Kein Problem? Große Menschengruppen? Liebt sie….

    • Toneytone sagt:

      Ich fühle mit dir! Unser erstes Lind war genauso anspruchsvoll (aber nicht so groß ☺️). Ich konnte tagsüber auch nie schlafen weil sie nur in trage schlief und nachts war auch immer Party. Nun ist sie 2,5 und immer noch anspruchsvoll. Ihre kleine Schwester, jetzt 4 Monate, steht ihr in nichts nach und wir Eltern sind ganz schön geschlaucht. Wir sagen uns aber jeden Tag, dass es eine Phase ist und bald alles besser und angenehmer wird mir hilft es immer zu hören, dass es anderen ansatzweise ähnlich geht. Blöde Sprüche helfen keinem und die überhören wir einfach oder glauben einfach nicht, dass der kleine Noah Gabriel mit 4 Wochen eigenständig ein- und durchschläft wünsche dir alles Gute

    • Dragana G sagt:

      Eben deine Zeilen gelesen , musste echt schmunzeln …. sehr schön und auch schade zu lesen , dass auch andere Muttis solche Kinder haben , Unsere Mausi auch heute mit 3 jahre steht mindestens 2mal die Nacht auf wegen „Durst“ oder „Schnuller“, ja noch Schnuller auf ….
      Zum Glück muss ich nicht arbeiten und kann mich komplett nach den Kindern richten , große schon 15j . Aber dennoch fühlt man sich oft fix und alle . Doch seit kurzem hat sie sporadisch angefangen durchzuschlafen und wenn sie es endlich auch schafft , fangen wir mit einem Geschwisterchen‘ an. Egal wie schwer es war , wieviel Respekt ich haben vor der Aufgabe , dennoch möchte ich auf keinen Fall mehr ein „Einzelkind „. Ständig musste man schauen ob man jemand mitnimmt zum spielen damit sie nicht allein ist, das empfand ich furchtbar traurig . Deshalb war ich immer mit ihr auf Achse und haben nun eher ein Freundinnen Verhältnis , was auch schön ist dennoch sollte es schon anders sein….

  6. Daniela sagt:

    Hey, ich kann dich gut verstehen ✌ mein großer ist jetzt zwei 1/2Jahre und im ersten Jahr hat er gefühlt nie geschlafen und nur geschrien . Dann wurde es tatsächlich besser. Und trotzdem haben wir uns für ein zweites Kind entschieden. Mein erstes Kind war wie zwei Kinder und meine zwei Kinder sind wie 4 Kinder, denn auch der kleinste ist unruhig und schläft schlecht ‍♀️ “alles nur eine Phase”

  7. Miri sagt:

    Ich erwarte derzeit mein viertes Kind. Die ersten drei kamen innerhalb von drei Jahren. Der Schritt von einem auf zwei Kinder fiel mir kaum auf. Mein Ältester war (und ist bis heute…) bei weitem das anstrengendste meiner Kinder, da machte ein weiteres Kind kaum einen merkbaren Unterschied. Der Schritt von zwei zu drei Kindern dagegen war riesig! Man hat eben nur zwei Hände, kann nur zwei Kinder bequem auf den Schoß nehmen, nur zwei Kinder können neben Mama sitzen. Einer steckt irgendwie immer zurück. Ich bin schon gespannt, wie sich Kind Nummer vier auswirken wird. Diesmal beträgt der Altersabstand zum letzten Kind etwa dreieinhalb Jahre – ein Nachzügler also. Ich bin völlig frei von Erwartungen, es kommt schließlich meist anders als man denkt.

  8. Mamasita sagt:

    Ich finde generell, dass die ersten 4 Monate mit einem Baby sehr anstrengend ist. Den Schlaf, den man bekommt, ähnelt fast schon gewissen Foltermethoden. Ich denke, dass hier viele sagen, mit einem Kind war alles easy peasy, hat auch mit dem selektiven Gedächtnis zu tun. Man erinnert sich nur noch an das süsse noch Einzelkind. Kommt ein 2. dazu sind wiederum die ersten Monate sehr hart plus man hat noch ein zweites, das Aufmerksamkeit will. Dann hat sich bei uns aber gezeigt, dass die beiden auch viel gemeinsam spielen können. Und ob man ein oder zwei Kinder hat ist sicher nicht 3fach anstrengender. Denn schon bei einem Kind ist es mit der Freiheit und Spontaneität vorbei. Also verändert sich am Tagesablauf gar nicht mehr so viel.

    • A sagt:

      Liebe Viola, das ein oder andere versteht man erst tatsächlich dann, wenn das zweite da ist.
      Mein großer ist mittlerweile 3,5 Jahre alt – schläft immer noch nicht durch. War ein Svhreibaby, Spuckbaby und hat kaum tagsüber geschlafen. Die Nacht begann im ersten Jahr erst zwischen 23 und 1 Uhr. Tragen, schaukeln, stillen usw. Es war einfach fürchterlich denn morgens zw. 6 und halb 8 war die Nacht zu Ende. Gestillt wurde alle 30 bis 60 min, in Ausnahmen dann auch mal alle 2 Stunden. Gestillt wurde er nachts bis ich im 5. Monat war und er 23 Monate alt.
      Vor 13 Monaten kam seine Schwester zur Welt, er liebt sie abgöttisch aber mich stößt er seither ab, immer wieder phasenweise schlimmer. Nun streiten sie immer wieder um Spielsachen. Und ich bin im 4. Monat. Eine anstrengende Zeit und tatsächlich denke ich immer mal wieder, wie schön war es doch nur mit einem.
      Aber damals war es für mich eine anstrengende, intensive Zeit und ich dachte ich würde es mir mit 2 hinbekommen. Mittlerweile frag ich mich wie es mit 3 unter 4 klappen soll aber auch das wird irgendwie gehn. Man wächst mit seinen Aufgaben mit. Dennoch sollte man sich natürlich von niemandem was einreden lassen. Jedes Kindi ist anders, bei jedem läuft’s anders und wenn man nur 1 hat, dann kann es – vor allem im Babyjahr extrem anstrengend sein

  9. Carina sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht!
    Mein Kind ist jetzt 13 Monate alt, und hält mich ganz schön auf Trapp. Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht dass ich Mama sein als so anstrengend empfinde. Und oft bin ich auch gelangweilt wenn ich mit ihm alleine bin. Corona Zeit leider…

    Ja und jetzt habe ich etwas Sorge ob ich es schaffe einem 2. Kind gerecht zu werden. Aber ein Einzelkind möchte ich auch nicht haben.

    Es ist daher so schön zu lesen wie es andere geht und dass auch ihr mit „nur“ einem Kind gefordert seid und überfordert. Ich hasse diesen Spruch „1 Kind ist kein Kind“ und finde das einfach nur abwertend…

    Liebe Grüße
    Carina

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