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Gegessen wird, was unter den Tisch kommt!

Was unter den Tisch kommt

Jaja, diese Prinzipien!

Bevor das Kuschelkind geboren wurde, habe ich oft scheinbar gereizte und erschöpfte Mütter mit aufgedrehten, dickköpfigen Kleinkindern belächelt. “Mir wird das einmal nicht passieren. Bei mir wird es ganz klare Regeln geben. Da bin ich eben streng. Dafür hat alles seine Ordnung”, träumte ich vor mich hin und war überzeugt von meinen Prinzipien. Zum Beispiel: Gegessen wird nur artig im Hochstuhl. Es wird kein Essen auf den Boden geworfen. Es wird nicht mit dem Essen gespielt.

Jetzt ist das Kuschelkind 14 Monate alt. Und diese selbst auferlegten Regeln sind längst gelockert. Das Frühstück klappt bei uns fast immer sehr gut. Das Mittagessen ist schon eine größere Herausforderung. Aber oft gipfelt es dann letztendlich im Abendessen: Anfangs wird brav gegessen. Hin und wieder landet etwas  – mehr oder weniger beabsichtigt – auf dem Boden. Manchmal wird mit dem Wasser aus dem Schnabelbecher ein See auf dem Tisch gemacht. Alles noch nicht so schlimm. Bis irgendwann der aller größte Hunger gestillt ist und keine sitzende Position mehr möglich ist. Dann möchte das Kind unbedingt raus aus dem Hochstuhl. Sonst wird Essen mit Schwung aus dem Teller befördert, gebockt und alles in Griffweite hinunter geworfen.

 

Was unter den Tisch kommt

 

Kaum befindet sich das Kuschelkind schließlich auf zwei Beinen, führt der erste Weg unter den Tisch. Dort werden dann halbhockend sämtliche Krümel, die zuvor runter geworfen wurden, genüsslich vertilgt. Dabei hat es doch vorhin auf die Frage “Möchtest du noch was essen?” so vehement den Kopf geschüttelt. Zurück in den Hochstuhl bringt erfahrungsgemäß aber keinen Erfolg. Was mache ich, als vernünftige Mama mit meinen tollen Prinzipien und meiner Vorstellung einer Vorzeigefamilie, also? Ich sitze am Tisch und reiche Krümel für Krümel meinem Sohn auf dem Boden, der diese dann in seinen kleinen Mund befördert und mich dabei auch noch spitzbübisch angrinst. Daran müssen wir wohl noch arbeiten, du kleiner Schlingel!

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3 Kommentare

  1. MamsiMama sagt:

    looool, die Prinzipien hatte ich auch mal. (vor meiner Babysitterzeit…) Inzwischen bin ich froh, wenn ich nicht bereits vor dem Frühstück drei Schreianfälle bekomme. (wir haben da ein sehr spezielles älteres Kind…) Ich hoffe, bei dir klappt es alles besser..vor allem in der schönen Trotzphase.

  2. Vor der Trotzphase fürchte ich mich jetzt schon. *g*

  3. MamsiMama sagt:

    Glaub mir, die wird bei euch sicherlich nicht so heftig ausfallen wie bei uns. Wir haben, wie schon gesagt, ein sehr spezielles Kind. *hust, hust*

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