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Mein kleines Helferlein

Kind und Haushalt

Vielen Dank an mein kleines Helferlein.

Das Kuschelkind ist jetzt 14 Monate alt. Dementsprechend interessant ist alles, was ich tue. Er beobachtet genau und lernt schnell. Das führt dazu, dass er mir auch bei der Hausarbeit helfen möchte. Zum Beispiel beim Wäsche waschen. Das ist wirklich sehr süß, aber auch sehr ineffizient. Warum? Das erkläre ich gerne.

 

Kind und Haushalt

 

Alles beginnt damit, dass ich die (für einen Waschgang zusammengehörende) Wäsche in den Wäschekorb sortiere. Das Kuschelkind macht fleißig mit. Freilich ohne jegliches System. So kann es schon passieren, dass ein weißes T-Shirt bei der roten Wäsche landet, oder Papas Hemd plötzlich mit den Geschirrtüchern als Kochwäsche gewaschen werden soll. Andererseits kommt es auch vor, dass Kleidungsstücke aus dem Wäschekorb plötzlich verschwinden und im Kinderzimmer wieder auftauchen. Also lieber genau kontrollieren.

Dann geht’s ab zur Waschmaschine, die bei uns im Badezimmer steht. Jetzt ist es wichtig, vor dem Einräumen einen Blick in die Waschmaschine zu werfen. Denn dort findet man schon mal Badvorleger, saubere Kleidungsstücke aus dem Schrank, Spielfiguren, Wecker oder Fernbedienungen. Dann beginnt das Kuschelkind mit dem Einräumen. Allerdings in dieser Reihenfolge:  Ein Kleidungsstück hinein. Türe zu. Türe wieder auf. Das nächste Kleidungsstück hinein. So vergehen schon mal ein paar Minuten bis der Wäschekorb leer ist. Dafür muss es jetzt schnell gehen! Das Kuschelkind darf die Türe schließen und ich habe nun gefühlte 0,05 Sekunden Zeit das passende Programm einzustellen, bevor die kleinen Fingerchen schon auf Start drücken. Puh! Geschafft! Waschmittel habe ich natürlich vorausblickend gleich während der Tür-Auf-Tür-Zu-Phase in der Maschine deponiert. So: Die Waschmaschine läuft. Wir bleiben selbstverständlich davor sitzen und beobachten das gute Stück beim Schaum machen und Schleudern. Doch dann ist das nicht mehr interessant und das Kuschelkind beginnt währenddessen daneben beim Trockner Tasten zu drücken.

Sobald die Waschmaschine piept, steht auch das Kuschelkind wieder bereit. Ich darf die Türe öffnen und das Kuschelkind beginnt gleich mit dem Ausräumen nach dem schon ausgeführten Einräum-Prinzip. Eine Ewigkeit später (man könnte meinen, die Wäsche wäre ohnehin schon während dieser Prozedur getrocknet) ist die gesamte Wäsche wieder im Korb gelandet. In den meisten Fällen wird die Wäsche nicht im Trockner getrocknet, sondern am Wäscheständer. Die Kunst ist, die Kleidungsstücke schneller aufzuhängen, als das Kuschelkind diese wieder herunter reißen kann. Ansonsten ist man verloren. Ist das geschafft: Schnell Türe zu machen. Job erledigt.

Sobald die Wäsche trocken ist, wird zusammengelegt. Dann folgt die letzte Herausforderung: Die Wäsche in den Kleiderschrank sortieren. Am besten nie das Kind aus den Augen lassen, sonst kann es passieren, dass das Fach mit den Jeans schön leer geräumt wird, während man weiter oben die T-Shirt einsortiert. Ebenfalls schon vorgekommen: In dem Jeans-Fach befindet sich plötzlich eine Socke aus dem Schmutzwäschekorb.

Damit ist das Abenteuer Wäsche waschen mit Kind abgeschlossen. Für mich (aktuell) eindeutig die Hausarbeit, die durch mein kleines Helferlein am meisten verkompliziert wird. Doch ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher beim Wäsche waschen so oft geschmunzelt habe, wie jetzt. Wie geht es euch dabei? Habt ihr auch kleine Haushaltshilfen?

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3 Kommentare

  1. MamsiMama sagt:

    Inzwischen habe ich wirklich eine Haushaltshilfe. Das heißt, die Arbeit, die er macht, ist auch wirklich gemacht. *gg* Z.B. wischt er bei uns immer den Stiegenaufgang. Zuerst nass, dann trocken. Wäsche hängt er meist die Socken auf (Arbeit, die ich eh nicht so mag).

    Ansonsten bin ich inzwischen froh, wenn ich nicht 100 mal zuschauen "darf", "oh wie schöööön" man die Waschmaschinentür auf- und zumachen kann und "ooooh wie wunderbar" es aussieht, wenn es Schmutzwäsche schneit. (werfen und fangen) Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich in einem Jahr wieder zusehen darf *gg*

    Beim Kochen und Wäsche verräumen wird hier auch fleißig geholfen und bei besonders gut gemachten Dingen, die nicht alltäglich sind, bekommt er auch mal 5 Cent für sein Taschengeld. Das wird dann fleißig gespart und beim nächsten größeren Wunsch dazu gezahlt. 😉

  2. Super, wenn dein Sohnemann jetzt schon wirklich mithelfen kann! Das mit dem Taschengeld halte ich auch für eine gute Idee. 🙂

    Ich habe mir schon oft gedacht: Gut, dass er noch keine Geschwister hat, denn sonst müsste ich wahrscheinlich immer aufpassen, dass nicht einer den anderen in der Waschmaschine einsperrt und auf Start drückt!

  3. Steffi Rudow sagt:

    Luis muss auch ran und er hat keine andere Wahl… und er macht es prima. Er wird mal ein perfekter Hausmann hihi. Schönen Abend euch!

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