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13. Oktober 2015
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20. Oktober 2015

Nützliches für die Stillmama

Nützliches für die Stillmama

Ein Säugling benötigt in den ersten Lebensmonaten kaum etwas.

Kleidung, Windeln und ganz viel Mama. Für die gibt’s aber schon das ein oder andere Helferlein, um es sich ein bisschen leichter zu machen. Mein Sohn wurde von Anfang an gestillt, 11 Monate lang. Hier präsentiere ich die Top 5 Gegenstände, die für mich als Säuglingsmama am Nützlichsten waren.

 

Nützliches für die Stillmama

 

  1. Ein Stillkissen ist bereits während der Schwangerschaft eine gute Investition. Nach den ersten Wochen wird irgendwann der Bauch so groß, dass bequemes Schlafen allmählich zum Luxus wird. Mit einem guten Stillkissen konnte ich (als zuvor bekennende und ausschließliche Rückenschläferin) während der Schwangerschaft gemütlich auf der Seite schlafen. Ist das kleine Menschlein dann auf der Welt, erfüllt es seinen eigentlichen Zweck: Das Baby während des Stillens gut und sicher lagern. Denn so eine Stillmahlzeit kann schon mal ein wenig länger dauern. Ich hatte ein Stillkissen von Babies R Us. Mit diesem war ich so zufrieden, dass ich später sogar noch ein zweites kaufte. Eines für das Wohnzimmer und eines für das Schlafzimmer. So war auch immer eines verfügbar, wenn das andere gewaschen werden musste. Die Bezüge sind übrigens waschbar bei 40 Grad und wie ich finde, einfach nur zuckersüß!
  2. Außerdem unabdingbar – auch jetzt noch – sind gute Mull- oder Baumwolltücher. Ich bekam zur Geburt etliche geschenkt, doch am besten finde ich die Baumwolltücher von IKEA. Der Verwendungsbereich ist vielfältig: Als Unterlage beim Stillen oder Wickeln, zum Waschen, zum Abdecken des Kinderwagens, zum Zudecken beim Mittagsschläfchen, uvm. Ich hatte insgesamt wohl um die zehn Tücher. Eines in jeder Tasche, im Kinderwagen und überall im Haus verteilt. Das Tolle: Die Baumwolltücher können mit der Kochwäsche gewaschen werden (absolut notwendig bei ausgelaufenen Windeln, oder beim Aufwischen von Karottenbrei) und sind trocknergeeignet.
  3. So wie in der Schwangerschaft, hat man auch in der Stillzeit einen erhöhten Bedarf an Flüssigkeit. Deshalb habe ich lange Zeit täglich mindestens zwei bis drei Tassen Bio-Stilltee von HiPP getrunken. Ich bin generell ein Tee-Liebhaber. Außerdem habe ich ein Oktober-Baby und im Winter bietet sich wohlschmeckender Tee als Getränk einfach an! Durch die im Stilltee enthaltenen Kräuter wird die Milchbildung angeregt. Der Stilltee von HiPP schmeckt darüber hinaus auch angenehm frisch und wurde so zu meinem persönlichen Favoriten. Ich hatte während der gesamten Stillzeit nie das Problem, zu wenig Milch zu haben.
  4. Außerdem kann ich jeder Stillmama einen gut sitzenden Still-BH empfehlen. Zugegeben: Ein Still-BH ist nicht gerade sexy! Aber seien wir doch ehrlich: Stillen ist ein Fulltimejob auf Abruf. Also darf man ruhig Arbeitskleidung dabei tragen! Am besten fand ich die Still-BHs von H&M im Doppelpack in schwarz und weiß. Der BH besteht aus Bio-Baumwolle und hat angenehm breite Träger. Durch die Spitze wirkt er elegant und zeichnet sich unter einem T-Shirt nicht ab. Das wichtigste: Er lässt sich vorne auch mit einer Hand leicht öffnen und schließen.
  5. Zum Schluss noch eine wirklich, wirklich tolle Erfindung: Stilleinlagen! Ich habe während der ganzen Stillzeit die Einlagen getragen, weil es mein absolutes Horrorszenario war, in der Öffentlichkeit auszulaufen. Ich habe die Stilleinlagen von Penaten benutzt und war wirklich sehr zufrieden! Sie sind angenehm weich (ein Traum für wunde Brustwarzen!) und passen sich der Brust sehr gut an. Durch den Klebestreifen können sie im BH befestigt werden und verrutschen dadurch nicht. Es ist mir – trotz wirklich, wirklich, wirklich viel Milch – nie eine Stilleinlage ausgelaufen.

So! Das musste nun einfach einmal gesagt werden: Stillen ist Arbeit. Aber mit diesen fünf Hilfsmitteln wurde es für mich deutlich einfacher. ;Was hat euch die Stillzeit erleichtert?

4 Kommentare

  1. MamsiMama sagt:

    Hihihi, super Artikel. Ich hab grad abgestillt bzw. hat sich meine Tochter leider selbst abgestillt. Hat von heute auf morgen verweigert und bekommt jetzt Flasche. 🙁 Aber naja, immerhin waren es 3 Monate.

    Stillkissen haben wir eins von TheraLine, da die Kügelchen darin so klein sind, dass es kaum Geräusche macht. Zwar ein seltsames Argument, aber so laute Stillkissen mag ich nicht *hihii*

    Bei den Stilleinlagen habe ich auch alle Marken mal durchprobiert (bereits bei Jakob) und bin bei Lansinoh hängen geblieben. Für mich mit Abstand die besten. Dünn, 2 Klebestreifen und extrem saugfähig.

    Hat sich dein Sohnemann eigentlich selbst abgestillt oder hast du beschlossen, dass es genug ist?

  2. Ja, was soll man sagen: Die Kleinen haben einfach ihren eigenen Kopf. Es wird für dein Töchterchen so sicher in Ordnung sein, aber ich verstehe, dass du wehmütig bist. Es ist einfach eine schöne Zeit. Vielen Dank für deine Tipps. Das Phänomen "lautes Stillkissen" kenne ich. Hatte zwischenzeitlich zwei Geborgte in Verwendung, die aber beide wirklich sehr laut waren. No Go!

    Bezüglich abstillen: Der Abstillprozess dauerte bei uns monatelang. Wir haben kontinuierlich Stillmahlzeiten weggelassen, weil das Kuschelkind immer größere Portionen gegessen hat. Der finale Schlussstrich kam dann von mir. Es gab vom Kuschelkind aber kaum, bis gar keinen Widerstand. Für mich ein Zeichen, dass auch er dafür bereit war. Ich habe darüber übrigens in diesem Artikel gebloggt: Das Ende unserer Stillzeit

    Liebe Grüße,
    Christina

  3. Martina K. sagt:

    Auch ich finde ein Stillkissen absolut nützlich. Ich hatte die Stilleinlagen von Nuk – auch zu empfehlen. Um etwas abwechslung beim stillen zu hben, habe ich mir dann so einen Pezzi Ball besorgt, da wippt man das Baby auch noch in den Schlaf 🙂

  4. Liebe Martina! Der Pezzi Ball ist auch eine gute Idee!
    Liebe Grüße, Christina

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