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Sturmfrei #WMDEDGT 08/16

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Heute ist der 5. August – Zeit zum Tagebuchbloggen nach dem Beispiel von Frau Brüllen. Es ist Freitag, es schüttet wie wild und am Abend haben wir zu einer Grillparty eingeladen! Nicht gerade der beste Plan – aber was soll man machen?

Das erste Mal sehe ich heute um 4:15 Uhr auf den Wecker. Das Kuschelkind wälzt sich neben mir im Ehebett hin und her, gräbt sich unter die Kopfpolster, liegt abwechselnd auf seinem Papa oder auf mir. Irgendwie scheint in dieser Nacht keiner gut zu schlafen. Ich mache meine Augen noch einmal zu, merke aber, als mein Mann sich dann langsam aus dem Bett stiehlt. Es ist wohl schon fünf Uhr.

Um sieben Uhr ist das Kuschelkind dann endgültig wach, steht in seinem Schlafsack vor mir und tatscht mir in die Augen. Wir stehen auf, ziehen uns an und frühstücken erstmal in Ruhe. Danach setze ich das Kuschelkind in die Badewanne, denn die letzten Sonnencreme- und Chlorrückstände von unserem gestrigen Freibadbesuch, müssen noch abgewaschen werden. Das Kuschelkind liebt es zu Baden und spielt mit seinen Spielsachen, während ich daneben sitze und versuche, nicht allzu nassgespritzt zu werden.

Der Vormittag vergeht dann schnell. Draußen regnet es die ganze Zeit über. Noch hoffe ich, dass es doch bis am Abend aufhört. Wo haben denn bitte zehn Personen im Wohnzimmer Platz zum Essen? Ganz zu schweigen davon, dass im Regen grillen nicht unbedingt Spaß macht. Nachdem das Kuschelkind beim Essen schon halb eingeschlafen ist, trage ich es ins Bettchen. Dort ist es plötzlich doch nicht mehr so müde und schiebt vergnügt Arme und Beine an den Gitterstäben entlang… ratt… ratt… ratt… Dann schläft es doch ein. Zum Glück, denn ich habe noch einiges zu erledigen.

Ich packe für das Kuschelkind ein Köfferchen, denn heute darf es bei Oma und Opa übernachten. Ich lege die Wäsche zusammen, räume den Geschirrspüler aus und dann… ist das Kuschelkind auch schon wieder wach. Um halb zwei kommen die Großeltern und der Papa. Es wird noch kurz gespielt, fertig eingepackt und sich verabschiedet. Nach gutem Zureden bekomme ich noch ein Abschiedsbussi, dann fahren Oma und Opa mit dem Kuschelkind nach Hause. Abschiedsschmerz gab es nur von meiner Seite – dem Kuschelkind konnte es gar nicht schnell genug gehen, endlich im Opa-Auto mitfahren zu dürfen.

Um halb vier läutet es an der Tür. Drei unserer Freunde sind schon da und gemeinsam erledigen wir die letzten Vorbereitungen für unsere Grillparty: Wir wickeln Rouladen, befüllen kleine Feta-Gemüse-Päckchen, rühren Saucen an und schnippeln Salat. Um halb fünf heizt mein Mann den Griller an. Es schüttet immer noch und so decken wir im Wohnzimmer den Tisch für zehn Personen. Es geht sich aus.

 

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

 

Um halb sechs kommen die restlichen Gäste. Wir essen und essen und essen. Danach gibt’s erstmal einen Schnaps. Die Stimmung ist super, es ist so lustig und ich bin insgeheim froh, dass das Kuschelkind heute auswärts schläft und von dem Trubel nichts mitbekommt. Um ein Uhr verlassen uns schließlich unsere Gäste wieder. Wir räumen noch das notwendigste auf, schalten den Geschirrspüler ein und freuen uns nur auf eines: Den Luxus, am nächsten Tag ausschlafen zu können!

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