Unser Alltag in der Corona-Krise. Tag 20.
Unser neuer Familienalltag. Tag 20.
1. April 2020
Unser Alltag in der Corona-Krise. Tag 22.
Unser neuer Familienalltag. Tag 22.
3. April 2020

Unser neuer Familienalltag. Tag 21.

Unser Alltag in der Corona-Krise. Tag 21.

Unser Alltag in der Corona-Krise.

Das war vielleicht eine Nacht! Um etwa halb zwölf ist der Klettermax wach geworden und hat nach mir gerufen. Der Kuschelbub lag zu diesem Zeitpunkt schon im Elternbett, also habe ich mich zum Klettermax ins Bett gekuschelt. Doch der fand überhaupt keinen ruhigen Schlaf. Ständig hat er die Position gewechselt, dann fing er an, mit den Armen um sich zu schlagen und immer wieder “Andere Richtung. Andere Richtung.” zu nuscheln.

Es gelang mir nicht, ihn zu wecken, also lies ich ihn weitermachen, immer in Angst, dass daraus wieder eine seiner Nachtschreck-Attacken werden könnte. Kaum fing er an zu wimmern, saß ich schon im Bett, habe ihn gestreichelt und ihm gut zugeredet. An Schlaf war bei mir nicht zu denken. Durch seine Unruhe, bekam ich auch immer wieder Füße oder Ellbogen ins Gesicht. Um 3 Uhr ging ich dann zum Papa und bat ihn um Schichtwechsel. Er verbrachte die zweite Hälfte der Nacht beim Klettermax und es erging ihm ähnlich wie mir.

Um fünf Uhr früh war der Klettermax dann ausgeschlafen und beschloss, es wäre Zeit, jetzt uns aufzuwecken. Obwohl er so unruhig war, schien er erstaunlich ausgeschlafen. Im Gegensatz zu uns Eltern natürlich.

Der Vormittag verlief wie jeden Tag: Home Office, Morgenkreis, Mittagessen vorbereiten, Home Office und dann Mittagessen. Heute kochten wir Fisch-Schnitzerl mit Gemüse und Pommes. Auf den Salat haben wir leider vergessen, der welkt jetzt noch zwei Tage länger im Kühlschrank vor sich hin. Fisch-Schnitzerl macht man eigentlich genau wie Wiener Schnitzel. Ich habe über Nacht Schollenfilets im Kühlschrank aufgetaut, heute entgrätet und der Papa hat paniert. Den Jungs hat es heute auch wieder richtig gut geschmeckt und sie haben eine ordentliche Portion verdrückt.

 

Unser Alltag in der Corona-Krise. Tag 21.

 

Während der Klettermax sein Mittagsschläfchen gemacht hat, haben der Kuschelbub und ich unsere Anhänger fertig gestellt. Wir haben die Salzteigformen mit gewöhnlichen Wasserfarben bemalt und mit Filzstiften, Lackstiften und Glitzerklebestiften verziert. Ich finde, die Anhänger sind total hübsch geworden. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie und wo wir sie aufhängen könnten. Einen Osterstrauch haben wir leider nicht. Dafür aber viele Stöcke von unseren Spaziergängen. Vielleicht basteln wir da was am Wochenende.

 

Unser Alltag in der Corona-Krise. Tag 21.

 

Unser Alltag in der Corona-Krise. Tag 21.

 

Die Jungs haben am Nachmittag sogar einigermaßen friedlich gespielt und ich habe die Zeit genutzt, um 1 (in Worten: EIN) Fenster zu putzen. Man soll ja bekanntlich klein anfangen. Doch ich habe das Fenster innen und außen geputzt. Das zählt gewissermaßen als zwei Fenster. Außerdem handelt es sich nicht um ein herkömmliches Fenster, sondern um eine Balkontüre. Die ist doppelt so groß, wie ein Fenster – macht also eigentlich 4 Fenster. Und nachdem ich zusätzlich die Insektenschutztüre und die Rolläden geputzt habe, sagen wir einfach: Ich habe heute wahnsinnig viele Fenster geputzt.

Auch im Garten waren wir heute. Ohne Jacken wohl bemerkt. Der Frühling kommt nun also doch. Ein Frühling der Einsamkeit und der Einschränkungen. Aber ein Frühling! Also lasst uns fröhlich Vitamin D tanken, ob im Garten, am Balkon oder am geöffneten Fenster. Machen wir das beste aus der Situation, halten uns an die Maßnahmen und nehmen das Leben so, wie es kommt. Hier habe ich noch ein super interessantes Video von maiLab für euch, das zwar, zugegebenermaßen, keine sehr positive Stimmung erzeugt, das aber Klartext darüber spricht, wie lange wir mit der Corona-Krise noch leben müssen. #gemeinsamschaffenwirdas

 

 

Christina ichmitkind Blog

 

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

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