Unser Alltag in der Corona-Krise Tag 60.
Unser neuer Familienalltag. Tag 60.
11. Mai 2020
Unser Alltag in der Corona-Krise Tag 62.
Unser neuer Familienalltag. Tag 62.
13. Mai 2020

Unser neuer Familienalltag. Tag 61.

Unser Alltag in der Corona-Krise Tag 61.

Unser Alltag in der Corona-Krise.

Heute wurde ich liebevoll vom Klettermax geweckt: “Wann stehn mia endlich auf, Mami?!” Zumindest war es schon kurz vor halb sieben, also darf ich mich eigentlich nicht beschweren. Um den Kreislauf ein wenig in Schwung zu bringen, versuchte ich es heute wieder einmal mit einem Yoga-Sonnengruß und bemerkte rasch: Ich bin in den letzten Wochen ohne regelmäßigem Training ganz schön unbeweglich geworden.

Um sieben Uhr startete ich mit meiner Arbeit. Dieses Mal durchgehend. Die Jungs durften während der Telefonkonferenz vom Papa fernsehen. Funktionierte aber trotzdem nicht sehr gut. Der Kuschelbub brachte mir dann wie immer Frühstück zum Computer: Ein frisch aufgetoasteter Kornspitz von gestern mit Marmelade und dazu einen Cappuccino. Also an dieses Service könnte ich mich schon gewöhnen.

Am Vormittag telefonierte ich noch mit der Krabbelstube und dem Kindergarten, um die Jungs für nächste Woche anzumelden. Wir haben uns entschlossen, dass die beiden an allen fünf Tagen in die Betreuung gehen. Ab nächster Woche gibt es wieder einigermaßen regulären Betrieb und es sind voraussichtlich auch alle Gruppen wieder geöffnet. Ein paar Einschränkungen gibt es aber doch: So fällt im Kindergarten die gemeinsame Obstjause weg und natürlich wird sich zur Begrüßung und Verabschiedung nicht mehr die Hand gegeben.

Zum Mittagessen gab es heute Hühnergeschnetzeltes mit Karotten und Reis. Die Jungs ließen allerdings das Fleisch weg. Nein, sie sind keine Vegetarier, nur sehr wählerisch. Danach wollte ich den Klettermax zu seinem Mittagsschläfchen hinlegen. Hat aber nicht geklappt und so sind wir nach etwa fünfzehn Minuten wieder aufgestanden.

Die Jungs haben im Garten gespielt und ich habe ein paar Kleinigkeiten im Haushalt erledigt. Im Kühlschrank hatte ich noch einen fertigen Blätterteig, aus dem ich Marmeladeecken gebacken habe. Der Papa machte kurz Pause, wir tranken Kaffee und aßen die Mehlspeise.

Auf Disney+ suchten wir uns heute eine Dokumentation über Flamingos aus. Die Jungs waren begeistert von den kleinen, flauschigen Flaminogbabys. Als dann allerdings ein Marabu kam und so manches Baby gefressen hat, schlug die Stimmung rapide um. Ein paar Minuten später blieb ein verletztes Flamingobaby alleine zurück und die Jungs sind endgültig in Tränen ausgebrochen. Ganz schön brutal, so ein Flamingoleben.

Kurz vor Ende ist der Klettermax auf der Couch eingeschlafen. Um halb fünf. Dieses verrückte Kind! Wir haben ihn nach etwa zehn Minuten natürlich wieder aufgeweckt, auch wenn er daraufhin erst einmal schlechte Laune hatte. Mittags kein Schläfchen machen wollen und dann drei Stunden vor dem Zubettgehen einschlafen, das geht halt wirklich nicht.

Ansonsten gibt es heute nichts zu erzählen. Ich habe den ganzen Tag in der Jogginghose verbracht, auf Make-up verzichtet und das Haare waschen auf morgen verschoben. Deshalb gibt es vom heutigen Tag nur ein einziges Foto:

 

Unser Alltag in der Corona-Krise Tag 61.

 

Am Abend steckten wir die Jungs dann noch in die Badewanne. Der Klettermax hat trotz Müdigkeit noch brav bis zum Abend durchgehalten. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Jungs schnell einschlafen und uns heute kein Nachtschreck besucht.

Noch drei Tage Corona-Alltag. Wobei man den Freitag eigentlich nicht zählen darf, denn da hat der Papa Urlaub. Am Nachmittag kommt nämlich der Makler mit vielen Interessenten, die unsere Wohnung kaufen möchten. Wir werden die Zeit inzwischen bei den Großeltern verbringen. Etwas mulmig ist mir schon, bei dem Gedanken, dass am Freitag Fremde durch unser Heim gehen und sich umsehen. Danach werden wir jedenfalls gut lüften und die Tür- und Fenstergriffe gründlich desinfizieren.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass sich ein Käufer findet. Auf der einen Seite, weil wir natürlich das Geld aus dem Verkauf brauchen, um unser neues Haus zu finanzieren. Auf der anderen Seite ist das hier so ein schönes Zuhause mit einem wundervollen Garten und in einer traumhaften Lage. Für Paare oder Familien mit einem Kind ist die Wohnung perfekt. Doch so wie unsere Familie in den letzten sechs Jahren, seit dem Einzug, größer geworden ist, so muss auch unser neues Heim größer werden. Und darauf freue ich mich schon sehr.

 

 

Christina ichmitkind Blog

 

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Weitere Informationen.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen