Kindergarten mit vier Jahren
Countdown bis zum Kindergarten
2. Juli 2018

Von langen Tagen und leeren Akkus

Lange Tage - Leere Akkus

Liebe Leser!

Ja, wir leben noch. Nein, mein Account wurde nicht gesperrt. Ich habe nur eine längere, ungeplante Blogpause gemacht. Warum? An Ideen mangelt es mir nicht. Viele Beiträge sind schon fix und fertig. Allerdings nur in meinem Kopf. Viele kleine Anekdoten, Produktvorstellungen und Ausflugstipps warten nur darauf, endlich von mir abgetippt zu werden. Doch tagsüber steppt hier momentan der Bär. Die Jungs sind richtige Wildfänge, machen pausenlos Blödsinn und haben so viel Energie, dass ich manchmal gar nicht glauben kann, dass das tatsächlich meine Söhne sind! Wo nehmen die bloß so viel Energie her? Und warum kann ich das nicht auch?

 

Lange Tage - Leere Akkus

 

Denn abends, wenn die Jungs dann endlich, wie man so schön sagt, streichfähig sind – also vor Erschöpfung umkippen, da sind auch meine Akkus endgültig leer. Die Tage beginnen bei uns früh und dauern lange. Und ungefähr ab 18 Uhr bin ich so erledigt, dass sich mein Energielevel schon im gefährlichen, roten Bereich bewegt und meine Pupillen verwandeln sich in kleine Batteriesymbole mit Rufzeichen drin. Bitte aufladen!

Doch die Zeit zwischen 18 und 19 Uhr hat es noch einmal gewaltig in sich! Abendessen ist eine Geduldsprobe, denn Essen ist zwar gut, aber sitzenbleiben ist ja so lästig. Da heißt es nach zwei Bissen “bin fertig” und schon wird wieder rumgetobt. Danach folgen die mit Abstand anstrengendsten Fünfzehn Minuten des Tages: Waschen, Zähne putzen und Pyjama anziehen. Uff! Ich weiß ja nicht, wie das bei anderen Familien so gelingt. Hier läuft meistens einer halbnackt (Optimisten würden jetzt sagen halbabgezogen) durch die Bude und ruft “Such mich!” oder “Fang mich!” oder “Wo bin ich?“, während Nummer zwei scheinbar überall Zahnpasta verteilt, aber dennoch nichts im Mund und auf den Zähnen landet. Sind dann beide endlich fertig im Bett, bin ich meistens durchgeschwitzt, als käme ich vom Zirkeltraining.

Sind die Jungs eingeschlafen, schleppe ich mich ins Wohnzimmer, schnappe mir schnell ein Stück Schokolade um meinen Akku noch so weit wieder aufzuladen, um das gröbste Chaos vom Tag zu beseitigen, bevor ich dann bäuchlings aufs Sofa falle und dort erst einmal zehn Minuten liegen bleibe. Wie ein fallengelassenes Butterbrot. Dann folgt ein kurzer Blick zum Laptop. Ich könnte noch schnell einen Blogeintrag schreiben. Endlich meine Leser wieder mit einem neuen Beitrag überraschen. Endlich meine vielen Gedanken niederschreiben, bevor ich noch alles vergessen. Ich könnte. Aber ich bin zu müde. Mein Kopf ist zu müde zum Denken. Meine Finger sind zu müde zum Tippen. Und so bleibe ich auf meiner gemütlichen Couch, schaue noch ein paar Folgen meiner Lieblingsserie und lade meinen Akku wieder auf.

Ihr seht: Es geht uns gut. Bald gibt’s wieder mehr. Versprochen.

 

Christina ichmitkind Blog

 

P.S.: Hier erfährst du mehr über mich und meine Familie: Über uns.

3 Kommentare

  1. Ich hoffe, Du kannst im Sommer Deine Akkus aufladen…. Die Löwenkinder drehen oft abends vorm Schlafen nochmal richtig auf, und das ist für mich immer der kritischste Moment des Tages…

  2. Sloc sagt:

    Hallo 🙂
    Ich bin erst kürzlich auf deinen Blog gestoßen! Es macht spaß, deine Artikel zu lesen 🙂
    Das mit den Akkus kann wirklich manchmal zum Problem werden..

  3. Chris sagt:

    Hallo Christina. Ich sage dir es kommen wieder andere Zeiten :-)Ich habe auch Zwei Wirbelwinde,und diese können an einigen Tagen auch sehr anstrengend sein. Dann ist man sehr froh, wenn sie dann endlich im Bett liegen und man seine Ruhe hat ;-)LG und ich hoffe bald wieder von dir zu hören,wenn deine Akkus aufgeladen sind 🙂

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