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Kampf den Schwangerschaftskilos

Kampf den Schwangerschaftskilos

Jetzt pack’ ich’s an!

In der Schwangerschaft nahm ich beinahe 20 kg zu. Zehn davon waren in den ersten Wochen wieder weg, die restlichen waren hartnäckiger. Ich stillte das Kuschelkind elf Monate lang und nahm in dieser Zeit kaum ab, obwohl ich mich gut ernährte. Dann haben wir abgestillt und das Kuschelkind aß von da an bei uns mit. Und damit stand ich vor dem nächsten Problem, denn das Kuschelkind ist beim Essen sehr wählerisch. Am liebsten isst es Obst und verweigert viele Nahrungsmittel komplett. So stellte sich bei mir schnell Frust ein, wenn mein frisch gekochtes Mittagessen verschmäht wurde und ich kochte bald immer dasselbe: Nudeln in allen Farben und Formen, Kartoffeln als Kroketten, Wedges, oder Pommes, Erbsen-Mais-Karotten-Gemüse, …

Dazu kam zu guter Letzt auch noch mein schlechtes Gewissen, wenn Essen weggeworfen wird. Wenn also das Kuschelkind nach zwei Bissen schon wieder keinen Appetit mehr hatte, habe ich seine Portion auch noch aufgegessen. Fazit nach 20 Monaten Mama-Sein: Noch immer sechs Kilogramm mehr, als vor der Schwangerschaft – und da war ich auch nicht super-dünn.

Als dann letztens mein Hausarzt meinte, ich solle zwei bis drei Kilo abnehmen, um meine Blutwerte zu verbessern, legte sich plötzlich ein Schalter um. Die sechs Kilogramm waren zwar ärgerlich, aber ich war mit meinem Körper im Großen und Ganzen zufrieden und fühlte mich wohl. Doch anscheinend schaden diese sechs Kilogramm meiner Gesundheit und das kann ich nun nicht mehr akzeptieren.

 

Kampf den Schwangerschaftskilos

 

Also sage ich diesen sechs hartnäckigen Kilos den Kampf an! Als erster Schritt wird die Ernährung wieder auf gesund umgestellt. Denn in den letzten Monaten habe ich einfach zu oft gesündigt. Hier ein Stück Torte, dort ein Schnitzel mit Pommes, oder Grillen mit Weißbaguette und Fertigsoßen…. Damit ist jetzt erstmal Schluss. Auf dem Speiseplan stehen nun wieder mehr Obst, Gemüse und Milchprodukte. Kohlenhydrate sind hauptsächlich dem Kuschelkind vorbehalten, für mich werde ich diese auf ein gesundes Maß reduzieren. Und wenn, dann natürlich Vollkornprodukte. Ich habe nicht vor, Lebensmittel komplett von meinem Speiseplan zu streichen. Das macht langfristig auch gar keinen Sinn. Ganz wichtig: Aufhören zu Essen, wenn man satt ist! Das Essen, wenn möglich, einfach wegpacken für später. Im schlimmsten Fall wegwerfen – auch wenn mir das schwer fällt.

Ich nehme mir bewusst nicht vor, innerhalb einer bestimmten Zeit eine bestimmte Menge abzunehmen. Mein Ziel sind minus sechs Kilogramm. Wenn ich es in vier Monaten schaffe: Super! Wenn es länger dauert, ist es auch in Ordnung. Sobald sich die Ernährung eingespielt hat, werde ich mich auf den Sport konzentrieren. Soweit meine Vorsätze. Warum ich darüber blogge? Weil es dadurch verbindlicher wird! In einigen Wochen werde ich euch berichten, wie es mir ergangen ist. Und ich möchte mich natürlich nicht blamieren! Nun würde mich aber noch interessieren: Wie habt ihr den Schwangerschaftskilos den Kampf angesagt?

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6 Kommentare

  1. MamsiMama sagt:

    Ich wünsch dir, dass es dir leicht fällt und du die Essensumstellung für euch dauerhaft umsetzen kannst. Reduzieren und gesünder essen ist meiner Meinung nach der richtige Weg. Auf manche Sachen komplett verzichten macht auf Dauer keinen Sinn und ist wohl auch schwer umzusetzen, wenn man für eine Familie kocht.

    Bewegung hilft auch immer gut 🙂

    Schwangerschaftskilos (12 kg pro Kind) waren bei mir (dank Veranlagung!!!) eigentlich 3 – 4 Wochen nach der Geburt wieder weg.

  2. Tine sagt:

    Ich drücke dir die Daumen, dass du dein Wunschgewicht erreichst. Ich habe mittlerweile, nach 16 Monaten Mama sein meine Schwangerschaftskilos plus 6kg verloren. Mein Pre-Schwangerschaftsgewicht hatte ich relativ schnell erreicht, aber da ich mich damals schon nicht wohl fühlte,freue ich mich, dass es jetzt unbewusst weniger geworden sind. Liegt wohl daran, dass ich mich jetzt eindeutig mehr bewege und dadurch dass mein Sohn so viel Obst futtert, ich auch viel mehr zugreife. Ich ernähre mich also nun viel gesünder. Da ich aber noch gerne etwas Bauchspeck verlieren würde bzw. das Gewicht halten möchte, versuche ich da momentan etwas auf die Ernährung zu achten bzw. fange an wieder etwas Sport zu treiben.

    Viel Erfolg

    Tine von Mamischnack.de

  3. Mami hoch 2 sagt:

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Am Ende letzten Jahres hat mir mein Hausarzt nahe gelegt, ich solle Krafttraining für meine Rücken- und Schultermuskulatur machen. Ich hatte Schmerzen und kam mir vor wie eine Seniorin.
    Ich hatte mir schon öfters Dinge vorgenommen und sie meist nicht eingehalten weil ich meine Ziele zu hoch gesteckt hatte oder von Anfang an zu übermotiviert an die Sache ran gegangen bin.
    Wie also… Fitnesscenter kam für mich nicht in Frage (das nächste wäre 30 Fahrminuten entfernt gewesen). Also Zuhause ohne Geräte vorm Fernseher damit ich im Falle meines Scheiterns nicht zuviel teures Zeug herumstehen habe.
    Im Endeffekt habe ich mir vorgenommen, 3 mal pro Woche 20 Minuten Übungen zu machen. Am Anfang schaffte ich nur ein Drittel von dem was ich hätte machen sollen aber jetzt werde ich schon vor der gesteckten Zeit fertig und habe noch neue Übungen hinzugefügt.
    Seit Anfang des Jahres hat sich mein Bauch- und Hüftumfang um vieles reduziert und habe zudem viele neue Klamotten im Schrank. Ich verzichte nicht auf ein Stück Schoki nach dem Mittagessen und esse so wie früher nur etwas reduzierter. Meinem Rücken gehts wieder weit besser und bis jetzt sind es 7 kg die ich verloren habe. (4kg weniger als vor der Schwangerschaft) Jetzt heißt es, halten und weitermachen. 😉

    Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg, Kraft, Geduld und Durchhaltevermögen, damit du deine gesteckten Ziele erreichst und festhälst.
    lg Julia

  4. Hallo und Danke für deine Tipps! 🙂 Besonders jetzt ist es mir natürlich wichtig, dass ich eine Ernährungsumstellung mache, die auch meiner Familie gut tut und Rezepte koche, die ihnen auch schmecken. Kochen als Mama ist sowieso immer mit Stress verbunden und wenn ich dann auch noch für mich extra etwas anderes kochen müsste, wäre das eine Zumutung.
    Ein bisschen neidisch bin ich übrigens auf deine Veranlagung! 😀
    Liebe Grüße
    Christina

  5. Hallo Tine! Danke für dein Kommentar und deinen kleinen Erfahrungsbericht. 🙂 Du hast es geschafft, nach der Schwangerschaft sogar zusätzlich noch 6 kg abzunehmen – wow! Das ist wirklich eine super Leistung! 🙂
    Liebe Grüße
    Christina

  6. Hallo Julia! Vielen Dank für dein Kommentar und Respekt, dass du sogar noch mehr als die Schwangerschaftskilos abgenommen hast. Ich kann das sehr gut nachempfinden, dass für den Gang ins Fitnessstudio als Mama kaum Zeit bleibt. Übungen, die nur 20 Minuten dauern, sind da sicher viel praktischer, weil man sie schneller in den Alltag integrieren kann. Ich bin zwar im Fitnessstudio angemeldet und habe einen tollen Trainingsplan. Aber dafür muss ich mindestens 2 Stunden Zeit einplanen und das ist doch ganz schön schwierig!
    Liebe Grüße
    Christina

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